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Uefa-Pokal : Kuranyi lässt Stuttgart vom Achtelfinale träumen

  • Aktualisiert am

Stuttgart fliegt höher Bild: AP

Dank „Goldjunge“ Kevin Kuranyi kann Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart im Uefa-Pokal für das Achtelfinale planen.

          Dank „Goldjunge“ Kevin Kuranyi kann Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart im Uefa-Pokal für das Achtelfinale planen. Der „U21“-Nationalspieler sorgte mit seinem 14. Pflichtspieltreffer der laufenden Saison für den 2:1 (0:1)-Sieg der Schwaben im Drittrunden-Hinspiel beim belgischen Vizemeister FC Brügge, nachdem Spielmacher Krassimir Balakow (71.) die 1:0-Führung der Gastgeber durch Peter van der Heyden (42.) ausgeglichen hatte.

          Für das Rückspiel am 12. Dezember befindet sich der VfB nunmehr in einer glänzenden Ausgangsposition. Unmittelbar vor Balakows Freistoß-Treffer hatte Birger Maertens Stuttgarts Jochen Seitz zu Fall gebracht und wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen.

          Vier Verletzungen

          Vor 18.000 Zuschauern im Jan-Breydel-Stadion spielte die ohne Timo Hildebrand (Aufbautraining nach Viruserkrankung), Jens Todt (Sprunggelenkverletzung), Sean Dundee (Grippe) und Rui Marques (Zehprellung) angetretene Elf von VfB-Trainer Felix Magath von Beginn an munter mit, konnte sich im ersten Durchgang jedoch keine nennenswerten Torchancen erspielen.

          Ganz anders der ohne sechs Stammkräfte angetretene Tabellenführer der belgischen Liga, der in der Champions League durch eine 0:2-Niederlage am letzten Vorrunden-Spieltag bei Lokomotive Moskau den Einzug in die Zwischenrunde verspielt hatte: VfB-Keeper Thomas Ernst rettete jedoch sowohl in der siebten als auch in der zehnten Minute glänzend gegen den Peruaner Andres Mendoza. Pech hatte Brügge bei einem Freistoß des starken Slowenen Nastja Ceh (28.) sowie einem Schuss des belgischen WM-Stürmers Gert Verheyen (29.), die jeweils knapp am VfB-Tor vorbeistrichen. Besser zielte drei Minuten vor der Pause Van der Heyden, der nach einem Fehler von „U21“-Nationalspieler Andreas Hinkel auf Vorlage von Ceh aus zwölf Metern unhaltbar für Ernst die verdiente Führung für Brügge erzielte.

          Mehr Glück im zweiten Durchgang

          Im zweiten Durchgang spielte der ehemalige deutsche Meister allerdings schwungvoller und kam nun auch zu guten Torgelegenheiten. So scheiterte Kuranyi nach schöner Vorlage von Seitz zunächst noch knapp an Brügges Keeper Danny Verlinden. Die erste große Chance zur Führung nach Balakows Ausgleich besaß Heike Gerber, der aus zwölf Metern ebenfalls an Verlinden scheiterte (76. ).

          Gerber war jedoch gemeinsam mit Ernst stärkster Spieler des Bundesliga-Dritten. Bei Brügge ragten Ceh und Mendoza heraus.

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