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Uefa-Cup : Freiburg mit Niederlage bei Feyenoord

  • Aktualisiert am

Torschütze für Rotterdam: Der Japaner Ono Bild: AP

Durch ein unglückliches 0:1 im Hinspiel bei Feyenoord Rotterdam droht dem SC Freiburg das Aus in der dritten Runde des Uefa-Cups.

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          Der SC Freiburg hat im Uefa-Pokal eine glänzende Ausgangsposition für den erstmaligen Einzug ins Achtelfinale knapp verpasst. Im Drittrunden-Hinspiel bei Feyenoord Rotterdam unterlag der Bundesligist dem niederländischen Vizemeister trotz einer disziplinierten Vorstellung unglücklich 0:1 (0:0) und steht damit im Rückspiel in zwei Wochen (6. Dezember) im heimischen Dreisamstadion unter Zugzwang. Den entscheidenden Treffer erzielte der Japaner Shinji Ono acht Minuten vor dem Abpfiff.

          Gegen den Hollands insgesamt enttäuschenden Ex-Meister, der in der Champions-League-Vorrunde unter anderem an Titelverteidiger Bayern München (2:2/1:3) gescheitert war, erwiesen sich die Gäste über weite Strecken als ebenbürtig. Allein das von Trainer Volker Finke gewünschte Auswärtstor wollte den Schwarzwäldern im mit 32. 000 Zuschauern gefüllten Fußball-Tempel „De Kuip“ (Die Schüssel) trotz einiger guter Chancen nicht gelingen.

          Guter Golz

          Die beste Gelegenheit der Gastgeber vor dem Siegtreffer machte SC-Torhüter Richard Golz zunichte, als er Rotterdams freistehendem Goalgetter Jon Dahl Tomasson (36.) in letzter Sekunde den Ball vom Fuß spitzelte. Auch in der Anfangsphase hatte Freiburg Glück, bei zwei Gelegenheiten von Bonaventure Kalou (1.) und Tomasson (4.) nicht in Rückstand zu geraten.

          Mit zunehmender Spielzeit jedoch fanden die Breisgauer, bei denen Abwehrspieler Oumar Konde (Haarriss im Mittelfuß) und Levan Zkitischwili (muskuläre Probleme) kurzfristig ausfielen, jedoch immer besser ins Spiel. Einen Freistoß von Wladimir But (15.) und einen Schuss von Alexander Iaschwili (20.) konnte Feyenoords Schlussmann Edwin Zoetebier allerdings parieren.

          Gelungene Kombinationen

          Auch im zweiten Durchgang kam der Uefa-Pokal-Sieger von 1974 gegen Freiburgs glänzend disponierte Hintermannschaft nur vereinzelt zu Torchancen. Denn die Gäste konnten dank ihres gewohnten Kombinationsspiels auch ohne den gesperrten Nationalspieler Sebastian Kehl das Geschehen weitgehend dominieren.

          Pech hatte Finkes Team, dass der schottische Unparteiische Stewart Dougal nach einem Foul von Chris Gyan an Abder Ramdane (53.) auf Abseits und nicht auf Strafstoß entschied. Zehn Minuten später klärte Zoetebier gegen den starken Iaschwili.

          Neben dem georgischen Angreifer gefiel in der ausgeglichenen Freiburger Mannschaft vor allem Lars Hermel. Beste Akteure bei Feyenoord waren Torhüter Zoetebier und Kapitän Paul Bosvelt.

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