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Uefa-Cup-Auslosung : Deutsches Trio gegen Krakau, Brügge und Fulham

  • Aktualisiert am

Schalke 04 spielt im Uefa-Cup zunächst bei Wisla Krakau, der VfB Stuttgart muss zum FC Brügge und Hertha BSC trifft auf den FC Fulham.

          Die Auslosung der dritten Uefa-Cup-Runde bescherte dem Bundesliga-Trio unbequeme, aber lösbare Gegner.

          Pokalsieger Schalker 04 muss zuerst bei Wisla Krakau antreten. Der VfB Stuttgart misst sich mit dem Champions-League-Absteiger FC Brügge, und Hertha BSC Berlin trifft auf den englischen Vertreter FC Fulham.

          Schalke schon wieder gegen Team aus Polen

          Für die Schalker gibt es nach dem Weiterkommen gegen Legia Warschau (3:2/0:0) erneut ein Duell mit einer polnischen Mannschaft. „Wir werden wohl allmählich zu Polen-Experten“, sagte manager Assauer: „Unsere beiden polnischen Spieler haben uns schon erzählt, dass die Mannschaft technisch sehr gut und stärker als Legia ist.“ Der eine der beiden, Tomasz Hajto sagte: „Ich habe gespürt, dass wir Krakau bekommen würden.“

          Der polnische Vize-Meister und Pokalsieger setzte sich bisher gegen den slowenischen Vizemeister NK Primorje (2:0, 6:1) und überraschend den früheren italienischen Spitzenklub AC Parma (1:2, 4:1 n.V.) durch und ist der letzte polnische Klub im Europacup.

          Trainer ist der frühere Nationalspieler Henryk Kasperczak, der zuvor die Nationalmannschaften von Mali, Marokko und Tunesien betreute. In seiner Mannschaft stehen in den Mittelfeldspielern Sunday Ibrahim und Kalu Uche sowie Stürmer Kelechi Iheanacho drei Nigerianer, zudem der Argentinier Mauro Cantoro und der Franzose Angelo Hugues.

          Stuttgart gegen Champions League-Absteiger Brügge

          Ebenfalls auswärts startet der VfB Stuttgart beim belgischen Tabellenführer FC Brügge. „Brügge ist seit Jahren eine feste Größe im europäischen Fußball und als Tabellenführer in Belgien zurzeit in einer sehr guten Verfassung“, warnte Felix Magath vor dem nächsten Gegner.

          In der Champions League-Gruppe H verspielte Brügge am letzten Spieltag durch ein 0:2 bei Lokomotive Moskau den Einzug in die Zwischenrunde. Als Gruppendritter qualifizierte man sich aber immerhin noch vor dem türkischen Meister Galatasaray Istanbul für die weitere Teilnahme am Uefa-Cup.

          In der Saison 1998/99 schieden die Stuttgarter schon einmal im Uefa-Cup in Brügge aus: nach einem 1:1 im Hinspiel verloren sie 2:3 nach Verlängerung im Jan-Breydel-Stadion. „Mein Ziel ist es, Revanche für das Ausscheiden damals zu nehmen“, sagte Krassimir Balakow. Torwart Timo Hildebrand ergänzte: „Der VfB hat negative Erinnerungen an Brügge, die wir mit einem Weiterkommen wettmachen wollen.“

          Hertha mit Heimrecht gegen Al Fayeed-Team

          Zunächst Heimrecht hat Hertha BSC Berlin gegen den englischen Vertreter FC Fulham. „Von den vier möglichen Gegnern aus unserem Topf mit Maccabi Haifa, RC Lens, Celtic Glasgow und dem FC Fulham haben wir das attraktivste Los erhalten“, freute sich Manager Dieter Hoeneß: „Für unsere Fans freue ich mich besonders, dass wir gegen Fulham spielen. Duelle mit englischen Mannschaften versprechen immer eine besondere Brisanz.“

          Der FC Fulham ist im traditionsreichen englischen Fußball ein relativ neuer Name in der Premier League. Der Klub aus dem gleichnamigen Londoner Ortsteil spielt erst seit der vergangenen Saison im Fußball-Oberhaus und qualifizierte sich nach dem 13. Platz in der Premieren-Saison über den UI-Cup für den Uefa-Pokal.

          Kopf und Rückhalt beim FC Fulham ist der niederländische Nationaltorhüter Edwin van der Sar. Aus der Bundesliga bekannt ist der Däne Bjarne Goldbaeck (Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern). Auch Japans WM-Star Junichi Inamoto spielte für die Londoner. Schillerndste Figur ist allerdings Clubchef Mohammed Al Fayeed. Der Besitzer des Luxus-Kaufhauses Harrods hat den Verein in den Vorjahren mit Finanzspritzen in die Premier League gebracht.

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