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: UCI-Anzeige gegen Sylvia Schenk

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AIGLE (dpa). Der Internationale Radsport-Verband (UCI) hat Strafanzeige gegen die frühere Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Sylvia Schenk, erstattet. Die UCI warf Schenkam Freitag in einer Presseerklärung Verleumdung und Rufschädigung vor und sprach sogar von einer "Hexenjagd".

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          AIGLE (dpa). Der Internationale Radsport-Verband (UCI) hat Strafanzeige gegen die frühere Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Sylvia Schenk, erstattet. Die UCI warf Schenkam Freitag in einer Presseerklärung Verleumdung und Rufschädigung vor und sprach sogar von einer "Hexenjagd". Daher hätten sich der Verband, dessen amtierender Präsident Hein Verbruggen und Präsidentschaftskandidat Pat McQuaid zu rechtlichen Schritten entschlossen.

          Der neue UCI-Präsident wird am kommenden Freitag in Madrid gewählt. Sylvia Schenk hatte erst jüngst abermals unterstrichen, daß sie den von Verbruggen unterstützten McQuaid nicht für geeignet hält. Sie wirft dem Iren vor, er werde seit diesem März von der UCI wie ein Vollzeitangestellter mit mindestens 10 000 Schweizer Franken im Monat bezahlt, um sich auf eine mögliche Präsidentschaft vorzubereiten, obwohl er Gegenkandidaten habe. Die UCI erklärte dagegen, die Vorwürfe seien unbegründet. Sylvia Schenk erklärte gegenüber dem Internetanbieter "Sport1", sie habe den Unwillen des UCI-Chefs zudem mit ihrem Widerstand gegen die ProTour in der jetzigen Form hervorgerufen.

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