https://www.faz.net/-gtl-2lkl

Triathlon : Lothar Leders Triathlon-Tagebuch

  • -Aktualisiert am

Ins kalte Wasser gerannt: traditioneller Triathlon-Start Bild: ap

Lothar Leder ist Titelverteidiger beim Ironman Europe in Roth. Wie er seine letzten fünf Wochen vor dem Wettkampf gestaltet, beschreibt er exklusiv für FAZ.NET.

          Noch knapp fünf Wochen, dann wird der größte Triathlonwettbewerb der Welt gestartet. Rund 2.500 Teilnehmer werden ab 7 Uhr morgens in den Europakanal eintauchen, 3,8 Kilometer schwimmen, dann 180 Kilometer Rad fahren und zum Schluss 42,195 Kilometer laufen.

          Am 8. Juli dreht sich in der fränkischen Kleinstadt Roth wieder alles um den Ironman Europe. Eine halbe Million Menschen wird dann an den Straßen stehen, die Gastwirte verkaufen statt Schweinsbraten Nudelgerichte und der Rennorganisator Detlef Kühnel ist an diesem Wochenende wichtiger als der Landrat und der Polizeipräsident zusammen.

          Leder lief als erster Mensch unter acht Stunden

          Es sind viele Geschichten geschrieben worden, beim Ironman Europe. 1997 stellte der Belgier Luc Van Lierde in dem „Jahrhundert-Rennen“ die noch heute gültige Weltbestzeit von 7:50:27 Stunden auf. Ein Jahr zuvor hatte ein junger Deutscher als erster Mensch die ominöse Achtstunden-Barriere über die Ultradistanz durchbrochen: Nach 7:57:02 Stunden lief Lothar Leder damals ins Ziel auf dem Festplatz ein.

          Im Jahr 2000 gewann der Mann aus Darmstadt vor Thomas Hellriegel zum zweiten Mal dieses Rennen. Und in diesem Jahr? Endlich kann Detlef Kühnel wieder an seine Tradition anknüpfen, den Sieger des Ironman Hawaii des Vorjahres zu präsentieren, quasi den amtierenden Weltmeister über die Ultradistanz.

          Lothar Leders Ironman-Tagebuch bei FAZ.NET

          Der Kanadier Peter Reid wird also am 8. Juli in Roth starten und auf eine hochmotivierte deutsche Konkurrenz treffen. Allen voran Lothar Leder, der in diesem Jahr neue Wege in der Vorbereitung geht. Er hatte Lust auf etwas Neues, startete beim Ironman Malaysia und wurde Zweiter. Ein paar Wochen später hat er den Ironman Südafrika gewonnen.

          Kritikern, die ihm vorwarfen, er habe bei diesen Rennen zuviel Kraft für Roth gelassen erwidert er, dass das nur Trainingswettkämpfe waren, „ich fühle mich frischer als im vorigen Jahr“. Wie Lothar Leder seine letzten fünf Wochen vor dem Ironman Europe gestaltet, was er fühlt und denkt, seine Trainingserlebnisse, das alles schreibt er in einem Tagebuch für FAZ.NET nieder. Jeden Freitag zieht Lothar Leder seine wöchentliche Bilanz, denn immer am Freitag macht er Pause vom Training.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die Talkrunde zum Thema Klimapolitik bei Frank Plasberg

          TV-Kritik: Hart aber fair : Die Realität der Zwickmühle

          Die Klimapolitik ist so verzwickt, dass es den üblichen Verdächtigen kaum noch gelingt, Einsicht in das Notwendige oder gar Verhaltensänderungen zu erreichen. Tatsächlich sehen einige das Format der Talkshow als Pranger für üble Phantasien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.