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Triathlon : Hellriegel träumt von erstem Roth-Sieg

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Hellriegel träumt von erstem Roth-Sieg

          Kurios ist die Entwicklung in Roth schon. Der fünfmalige Sieger dieses Rennens, Jürgen Zäck aus Vallendar, ist an die Veranstaltungsagentur Triangle gebunden, startet wie im Vorjahr beim Ironman Klagenfurt (15. Juli) und promotet nun die Österreicher. In Roth ist der Sunnyboy als Fernsehkommentator auf der Strecke.

          Lothar Leder ist immer noch ein „Roth-Mann“, am Sonntag will der Darmstädter seinen Triumph aus dem vergangenen Jahr wiederholen. Leder fühlt sich frisch wie nie, sagt er. Aber was ist mit seinen Konkurrenten? Natürlich ist der Kanadier und Hawaiisieger Peter Reid der Hauptgegner, er muss sich mit einem starken deutschen Block auseinandersetzen: Thomas Hellriegel (Hawaiisieger von 1997) hat in diesem Jahr alle Kräfte mobilisiert, um endlich auch in Roth zu gewinnen. „Dafür ist es allerhöchste Zeit“, sagt der Mann aus dem badischen Büchenau.

          Tempoarbeit auf dem Rad: Thomas Hellriegel

          Um seinen Vorteil auf dem Rad endlich wieder ausspielen zu können, hat Hellriegel sich im Training darauf konzentriert. Für ihn gilt es an diesem Sonntag: Über 180 Kilometer vorneweg fahren. Folgen könnten ihm Normann Stadler (Hawaiidritter von 2000 und Schützling von Jürgen Zäck), Andreas Niedrig (Roth-Dritter 2000 und 1999) und der Münchner Faris Al Sultan, das vielleicht größte deutsche Talent über die Langstrecke.

          Und die Frauen? „Wir stehen immer im Schatten der Männer“, sagt Nina Kraft aus Braunschweig, Roth-Zweite von 1999 und Siegerin des Ironman Südafrika in diesem Jahr. Aber auf Hawaii, beim Rennen der Rennen, da schaffte sie es bisher nicht auf die Spitzenplätze, so wie Katja Schumacher (Roth-Siegerin von 1998), Nicole Leder (Darmstadt) oder Ute Mückel, deren fünfter Platz von 1995 noch immer von keiner anderen Deutschen erreicht werden konnte.

          Comeback nach Krebserkrankung

          In Roth sind sie alle am Start, die Berlinerin Laura Bieger vervollständigt diese Spitzengruppe, die es vor allem mit der Kanadierin Lisa Bentley (Roth-Zweite des Vorjahres) und Karen Smyers zu tun haben wird. Gerade der Auftritt der Amerikanerin dürfte etwas mehr Aufmerksamkeit auf das Frauenrennen lenken: Nachdem sie im vorigen Jahr erfolgreich ihre Krebserkrankung bekämpft hat, startet die Hawaiisiegerin von 1995 erstmals wieder bei einem Ironman. Das Finale von Roth erlebt somit auch ein großes Comeback.

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