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Tour de Suisse : Bortolami holt Etappensieg und Goldtrikot

  • Aktualisiert am

Die (Schweizer) Tour kommt Bild: AP

Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong ist die Führung wieder los. Ihn löste Gianluca Bortolami ab, der bei der Tour de Suisse die dritte Etappe gewann.

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          Der frühere Weltcupsieger Gianluca Bortolami hat eine erfolgreiche Flucht auf der dritten Etappe der 65. Tour de Suisse mit dem Tagessieg gekrönt.

          Der Italiener verwies Mitausreißer Peter Wrolich (Österreich) vom deutschen Rad-Team Gerolsteiner auf Rang zwei. Damit übernahm Bortolami auch das Goldtrikot des Spitzenreiters von Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong (USA).

          Den Sprint des Hauptfeldes entschied der Australier Robbie McEwen mit 2:53 Minuten Rückstand vor Janel Tombak (Estland) für sich, als Siebter verteidigte Telekom-Sprintstar Erik Zabel das Rote Trikot des Punktbesten.

          Solo für zwei über 88 Kilometer

          Das siegreiche Duo war auf dem Teilstück über 162,7 Kilometer von Reinach nach Baar rund 88 Kilometer allein an der Spitze gefahren. Auf dem meist flachen Teilstück hatten die Favoriten im Hauptfeld lange nicht auf die Ausreißer reagiert. Die schließlich vom deutschen Team Coast eingeleitete Offensive kam zu spät.

          Bis zum Fuß des Hasenbergs, dem ersten von insgesamt drei Anstiegen der vierten Kategorie, hatten Wrolich und Bortolami 3:50 Minuten Vorsprung. Auf der Abfahrt des von Wrolich gewonnenen Bergpreises war der Vorsprung nach 96 Kilometern auf 5:20 Minuten angestiegen, weitere neun Kilometer lag er bei 9:19 Minuten.

          Erste Bergprüfungen warten

          Nicht in Szene setzen konnten sich die Telekom-Profis um Kapitän Zabel und das von Armstrong angeführte US-Postal-Team. Armstrong war seit seinem Prologsieg im Goldenen Trikot gefahren, das schwarze Jersey des Bergbesten hat nun Wrolich inne.

          Am Freitag sind bei der Fahrt durch das Appenzeller Land erstmals die Kletterer gefordert. Die vierte Etappe (wie jeden Tag live ab 15.45 Uhr im DSF) beginnt in Baar und führt über 144 Kilometer mit zunächst zwei kleinen Bergpreisen nach Wildhaus, wo das Ziel über eine Bergprüfung der zweiten Kategorie erreicht wird.

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