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Tour-Sieger Bernal : „Er ist dafür geboren, Berge schnell hochzufahren“

  • -Aktualisiert am

Ein Radprofi, der die Szene beeindruckt: Egan Bernal Bild: Reuters

Sein Sieg bei der Tour der France zeigt: Egan Bernal, gerade 22 Jahre alt, ist der derzeit beeindruckendste Rennfahrer der Welt. Und dem Kolumbianer schlagen im Peloton keine Zweifel entgegen.

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          Wo soll das enden? Ein junger Mann aus Kolumbien, 22 Jahre alt, fährt im Gelben Trikot nach Paris und gewinnt die 106. Tour de France. Sogar Eddy Merckx war schon 24, als er die Tour das erste Mal gewann. Bernal, der jugendliche Profi vom Team Ineos, hat auf der letzten Alpen-Etappe von Albertville nach Val Thorens am Samstag die Führung in der Gesamtwertung, die er tags zuvor erobert hatte, souverän verteidigt. Zu keiner Sekunde kam er in Schwierigkeiten.

          Mit einer beispiellosen Leichtigkeit und Eleganz war er schon zuvor die Berge hinaufgefahren, hatte schwierige Windkantensituationen gemeistert, im Zeitfahren keine Schwäche gezeigt, war Abfahrten mit größter Selbstverständlichkeit hinuntergesaust. Dieser junge Mann, man hatte es geahnt, aber doch noch nicht für möglich gehalten, ist der derzeit kompletteste Rennfahrer der Welt. Für die Konkurrenz ist das keine gute Nachricht. Der Niederländer Steven Kruijswijk, der den dritten Platz in der Gesamtwertung vor dem Ravensburger Emanuel Buchmann verteidigte, sagte hinterher halb im Spaß, wenn das jetzt zehn Jahre so weitergehe mit Bernal, dann könne das ziemlich langweilig werden.

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