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Stürze stehen bevor : Russisches Rad-Roulette bei der Tour de France

  • -Aktualisiert am

Über Stock und Stein: Nils Politt auf dem Pflaster bei Roubaix Bild: Roth

Eine Etappe wie ein gezielter Kontrollverlust: Die Tour de France führt wieder einmal über die gefürchteten Pflastersteine von Paris–Roubaix. Darüber sind längst nicht alle begeistert.

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          Die Tour de France ist laut. Die Hubschrauber rotieren, die Motorräder knattern, die Zuschauer schreien, die Fahrer fluchen. Zu den besonderen Begleittönen der Tour gehören auch die wohlweislichen Ausblicke, was der nächste Tag für ein Grauen übers Peloton bringen wird, was die tückische übernächste Etappe im Klassement anrichten mag und wie sehr die nahenden Alpen die Favoriten wohl ängstigen.

          Die Radsport-Szene ist gut darin, verbal große Spektakel-Erwartungen zu wecken. Und sich, wenn diese eintreten, für die präzise Voraussicht zu beglückwünschen. Und sich, falls sie (wieder mal) übertrieben hat, flugs dem nächsten, sicher bevorstehenden knüppelharten Schlagabtausch zu widmen.

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