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Sport-Ikone Bernard Hinault : „Wenn der Radsport nicht attraktiver wird, bekommt er ein Problem“

  • -Aktualisiert am

Kräftig in den Pedalen: Bernard Hinault 1986 beim Rennen „Lüttich-Bastogne-Lüttich“ Bild: Picture-Alliance

Der fünfmalige Sieger der Tour de France spricht im Interview über den mangelnden Reiz der Frankreich-Rundfahrt, Ungleichbehandlung bei Verfehlungen, kleine Motoren und die außergewöhnliche Ineos-Armada.

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          Was machen Sie heutzutage? Sind Sie noch Teil der Radsportwelt?

          Nicht so sehr. Ich engagiere mich nur noch in der Organisation einiger Rennen. Zum Beispiel für die Tour du Gabon. Ich mache das seit 14 Jahren und bin von der Entwicklung des afrikanischen Radsports begeistert. Dann bin ich noch in der Bretagne-Tour aktiv, weil es meine Heimat ist und weil es in diesem Rennen viel Punch gibt. Schließlich ist für mich die Tour de l’Avenir wichtig, um die Talente des Radsports zu sehen. Da übernehme ich aber nur ein paar repräsentative Aufgaben. Ansonsten genieße ich meine Rente und mein Leben als Opa. Ich habe zwei Enkel.

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