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Radprofi Greipel hört auf : „Gorilla“ geht in Rente

  • -Aktualisiert am

Genug von der Quälerei: André Greipel nimmt Abschied vom Radsport. Bild: dpa

Radsprinter André Greipel tritt ab – und bis der nächste deutsche Radprofi bei der prestigeträchtigen Tour de France ganz vorne landet, dürfte es noch eine Weile dauern. Warum?

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          Der Gorilla steigt vom Rad, verlässt die große Bühne, die er so lange verlässlich erfolgreich bespielte. Der Gorilla sieht noch immer so aus, wie sich Laien den Prototyp eines Rennfahrers vorstellen: monströse Oberschenkel, mit Muskelbergen gepanzerte Waden. Sein markant-kraftvolles Äußeres hat André Greipel einst den Spitznamen „Gorilla“ eingebracht. Nun tritt er zum Ende des Jahres ab und nimmt eine Erkenntnis mit in die Radsport-Rente: Die Ära der deutschen Topsprinter geht ihrem Ende entgegen.

          Nacheinander und mitunter auch parallel haben Erik Zabel, Marcel Kittel und Greipel der Tour de France lange einen deutschen Stempel aufgedrückt und in ihrem Metier den deutschen Radsportfreunden daheim reichlich Grund zum Jubeln geliefert. Dank ihrer Fähigkeiten, auf flachen Etappen ihr Rad im Rennfinale nicht nur enorm zu beschleunigen, sondern auch instinktsicher durch den hetzenden Pulk zu steuern. Bleibt in der Sprinterriege noch Pascal Ackermann, der aber trotz des sprinterfreundlichen Tour-Profils in diesem Jahr von seinem Team Bora-hansgrohe nicht nominiert worden war.

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