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Tour de France : Überleben in den Bergen...

  • -Aktualisiert am

Soll seinen Chefs assistieren: Radprofi Max Walscheid (ganz rechts) Bild: Picture-Alliance

...und brillieren im Flachen: Sprinter Max Walscheid muss bei der Tour de France kräftezehrende Aufgaben bewältigen. Dabei wird der Deutsche an vielen Tagen leiden – und hat doch eine ganz wichtige Rolle.

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          Er ist ein Riese in einer Welt der Zwerge. Max Walscheid ist nicht zu übersehen im Peloton der Tour de France. Der Profi aus Neuwied ist 1,99 Meter groß, 92 Kilogramm schwer. Kein Mann für die Berge, aber da muss er drüber in den nächsten Tagen. Walscheid, 27 Jahre alt, ist Sprinter, aber es ist keine gute Zeit für diese Rennrad-Spezies. Der Trend im Radsport geht hin zu Bergflöhen, keine 60 Kilo schwer, dahin, dass die Etappen über viele Gipfel führen. Bei Rundfahrten gibt es immer weniger klassische Sprint-Etappen, auch Sprint-Eintagesrennen finden nur noch selten statt.

          „Für mich ist das nicht gerade die beste Epoche im Radsport“, sagt Walscheid. Aber was soll man klagen? Ein paar Feiertage für Sprinter gibt es noch zwischen all den Bergfahrten, und jene am Montag bei der Tour haben er und sein Team NTT genutzt. Als Anführer manövrierte Walscheid seinen Kapitän Giacomo Nizzolo auf der Zielgeraden in Sisteron in eine Position, von der aus sich der italienische Europameister auf Platz drei katapultieren konnte. Für einen Tour-Neuling wie Walscheid war es ein Auftritt nach Maß, dem Größeres folgen soll. „Unser Ziel ist ein Etappensieg.“

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