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Start der Tour de France : „Alle drehen durch“

  • -Aktualisiert am

Ein bisschen Rambazamba machen bei der Tour de France: „Dafür bin ich hier“, sagt Maximilian Schachmann. Bild: picture alliance/KEYSTONE

Zum Start der Tour liegt eine große Nervosität über dem Tross. Radprofis wie Teams träumen nach sechs Monaten Vorbereitung vom großen Aufstieg. Manche sehen im Chaos ihre Chance.

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          Der kleine Junge tritt ans Gartentor, hinter ihm das reetgedeckte Elternhaus und der in der Sonne glänzende Teich. Er staunt nicht schlecht über das nur wenige Sekunden dauernde Spektakel auf der Straße. Sind die Marsmenschen da? Und kommen sie per Fahrrad? Wusch-Wusch-Wusch, so klingen dumpf deren Laufräder unter den mächtigen Pedaltritten, durchsetzt vom eindrücklichen Klack-Klack-Klack der Schaltungen.

          Die acht Gestalten liegen tief auf ihren Lenkern, stecken in hautengen Anzügen und tragen Helme mit Visier, die auch für den Krieg der Sterne konzipiert sein könnten. Acht Gestalten, die zwar nicht vom Mars, aber doch aus einer Welt kommen, die den allermeisten fern ist. Acht Gestalten, größere und kleinere, feingliedrige und eher muskelbewehrte, die sich seit Monaten auf den Punkt bereit machen: für die Tour de France. Das größte und wichtigste, stressigste, hektischste, lukrativste und dadurch für viele: faszinierendste Radrennen der Welt.

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