https://www.faz.net/-gtl-9owfd

Suche nach neuem Kick : Wie die Tour de France spannender werden soll

  • -Aktualisiert am

Eine Macht im Radsport: das Team Ineos, vormals Sky Bild: AP

Seit Jahren dominiert ein Team die Frankreich-Rundfahrt. Der Veranstalter wünscht sich mehr Abwechslung und experimentiert, etwa mit neuer Streckenführung. Doch es ist wohl noch etwas anderes nötig.

          4 Min.

          Bildschirmfüllend ein entspannt radelndes Peloton zwischen Kornfeldern, weiter vorne mit ein paar Minuten Vorsprung ein Grüppchen sich abstrampelnder Ausreißer zwischen wogenden Ähren. Der Fernsehzuschauer, der sich vielleicht zwischenzeitlich von seinem Sofa entfernt und nach, sagen wir mal, zweieinhalb Stunden wieder Platz nimmt, findet folgendes Bild vor: entspannt fahrendes Hauptfeld, energisch strampelnde Fluchtgruppe mit quasi unverändertem Vorsprung.

          „Ich fand es schwach, dass wir nur drei Minuten an Vorsprung bekamen. Ob drei oder zehn Minuten, das hätte für das Feld keinen Unterschied gemacht“, sagte einer der flüchtigen Profis, der Belgier Frederik Backaert, nach der Flachetappe am Dienstag. Eine Aussage, die belegt, wie orchestriert und kontrolliert bei Landes-Rundfahrten wie der Tour de France gefahren wird. Wie aussichtslos von vornherein das Unterfangen der Ausreißer sein kann, die quasi an der kurzen Leine verhungern.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Machtdemonstration: Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. .

          Russischer Aufmarsch : Die Ukraine ist von drei Seiten umstellt

          Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.

          Neuer Mercedes SL : Renner, Roadster, Rentner

          Mit der achten Generation des SL kehrt Mercedes zum Stoffdach zurück und ersetzt den Doppelnamen Mercedes-Benz durch Mercedes-AMG. Die Tochter in Affalterbach baut auch den Wagen. Ein Plug-in-Hybrid ist in Vorbereitung.