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Radrennen in Frankfreich : So trotzt die Tour de France Corona

  • -Aktualisiert am

Testen für die Tour: Favorit Roglic (Mitte) und sein Team Jumbo Bild: AFP

Auf ihrer Rundfahrt durch Frankreich müssen die Radprofis notieren, mit wem sie Kontakt hatten. Eine von vielen Maßnahmen, um zu verhindern, wovor sich alle fürchten: dem Abbruch der Tour.

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          Das große Rad soll sich wieder drehen. An diesem Samstag geht die Frankreich-Rundfahrt auf Tour. Mit zwei Monaten Verspätung startet sie in Nizza. 21 Etappen sollen folgen, fast 3500 Kilometer kreuz und quer durch Frankreich, mehr als 700 Gemeinden in 32 Departements werden durchfahren. Corona hatte das Spektakel ausgebremst, das in normalen Jahren rund zwölf Millionen Zuschauer an der Strecke verfolgen. Nun, Ende August, ist die Pandemie längst nicht ausgestanden. Im Gegenteil: Auch in Frankreich, und besonders in Frankreich, steigen die Infektionszahlen wieder in bedenkliche Höhen. Die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, zu der Nizza gehört, gilt nach Einschätzung der deutschen Behörden als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung herausgegeben.

          Der Tour-Tross hat sich Corona zum Trotz am Mittwoch zum Grand Départ in Nizza versammelt, zum Aufwärmen für das bedeutendste Radereignis des Jahres, das am Samstag und Sonntag mit zwei Etappen rund um Nizza, eine eher flach, eine ziemlich steil, in ein Rennen startet, das drei Wochen dauern und in Paris auf den Champs-Élysées enden soll. Ob das realistisch ist, machbar? Ob die ausgearbeiteten Hygienekonzepte angesichts Hunderter Fahrer, Tausender Helfer und Millionen Zuschauern funktionieren?

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