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Radprofi Martin im Interview : Wenn es weh tut

  • -Aktualisiert am

Unsanfte Landung: Rennfahrer Chris Froome stürzt bei der neunten Etappe der Tour de France. Bild: Reuters

Die Kunst der Rennfahrer zu stürzen – und weiterzufahren, solange es geht. Tony Martin beherrscht sie. Doch mit geprelltem Brustbein und gebrochenem Wirbel ist auch für ihn die Tour zu Ende. Ein Gespräch über Schmerz.

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          Wie fühlt es sich an, mit 50 Stundenkilometern auf den Asphalt zu knallen?

          Als Radsportler bist du Stürze gewohnt, hast das Stürzen gewissermaßen gelernt. Man hat sich gewisse Schutzmechanismen angeeignet, die der Körper dann anknipst. Eine Schonhaltung, Muskelanspannung, auch die Art und Weise, wie man aufschlägt. Bei meinem Flug durch die Luft bei der diesjährigen Tour hatte ich noch die halbe Sekunde Zeit, Muskeln anzuspannen, die meine Wirbelsäule vielleicht vor einer schlimmeren Verletzung bewahrt haben.

          Wie erleben Sie den Moment, wenn der Sturz unabwendbar ist?

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