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Tour de France : Nachwirkung der Dauphiné-Stürze

  • Aktualisiert am

Steven Kruijswijk: „Die Folgen meines Sturzes sind schlimmer als gedacht.“ Bild: dpa

Der Kreis der großen Namen bei der Tour de France wird immer kleiner. Neben den ehemaligen Toursiegern Thomas und Froome fehlt nun auch der Vorjahresdritte. Seine Verletzung ist schlimmer als erwartet.

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          Die 107. Tour de France wird auch ohne den letztjährigen Gesamtdritten Steven Kruijswijk stattfinden. Der 33 Jahre alte niederländische Radprofi muss wegen eines beim Critérium du Dauphiné erlittenen Schulterbruches auf einen Start bei der am 29. August in Nizza beginnenden Frankreich-Rundfahrt verzichten. Das teilte Kruijswijks niederländischer Jumbo-Visma-Rennstall am Donnerstag mit.

          „Die Folgen meines Sturzes sind schlimmer als gedacht. Ich habe einen Schulterbruch und Abschürfungen davongetragen. Jetzt muss ich mich erst einmal erholen“, sagte Kruijswijk. Zunächst waren die Ärzte davon ausgegangen, dass die Schulter nur ausgekugelt war.

          Der Kletterspezialist will sich nun auf den am 3. Oktober beginnenden Giro d’Italia konzentrieren. Jumbo-Visma, Team des Cottbusers Tony Martin, fehlt damit ein wichtiger Helfer von Mitfavorit Primoz Roglic aus Slowenien.

          Kruijswijk war am Samstag bei der Dauphine gemeinsam mit dem Ravensburger Emanuel Buchmann auf einer heftig kritisierten Abfahrt gestürzt. Roglic war später im Rennen ebenfalls zu Fall gekommen, seine Tour-Teilnahme ist aber nicht gefährdet.

          Somit wird mit Titelverteidiger Egan Bernal aus Kolumbien nur noch ein Fahrer des letztjährigen Tour-Podiums in Nizza an den Start gehen. Geraint Thomas, Gesamtzweiter des Vorjahres und Sieger 2018, wurde wie auch der viermalige Gesamtsieger Chris Froome vom Bernal-Team Ineos-Grenadiers nicht für die Tour 2020 nominiert. Die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann, im Vorjahr Gesamtvierter, soll trotz seines Sturzes bei der Dauphiné-Rundfahrt in Nizza an den Start gehen.

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