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Frankreich feiert Alaphilippe : „Er muss sogar den Großmüttern gefallen“

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„Sogar sein altmodischer Spitzbart muss den Großmüttern am Straßenrand gefallen“, heißt es über Julian Alaphilippe Bild: dpa

Nach seinem famosen Ritt ins Gelbe Trikot feiert die Grande Nation ihren Rad-Helden: Julian Alaphilippe besticht bei der Tour de France auch mit seiner Optik. Doch nun muss er seine Härte beweisen.

          Nach dem famosen Ritt ins Gelbe Trikot feiert die Grande Nation ihren Rad-Helden Julian Alaphilippe. „Ein permanenter Karneval“, schrieb das Tour-Organ „L’Equipe“ und widmete dem ersten einheimischen Etappensieger der 106. Frankreich-Rundfahrt mal eben sieben Seiten. „Sogar sein altmodischer Spitzbart muss den Großmüttern am Straßenrand gefallen“, hieß es weiter.

          Passend zum 100-jährigen Bestehen des Gelben Trikots haben die in den vergangenen Jahren nicht gerade verwöhnten Gastgeber wieder einen Mann an der Spitze. Tony Gallopin hatte 2014 als letzter Franzose das Maillot Jaune getragen. Bis zur ersten Bergetappe am Donnerstag will Alaphilippe das Trikot verteidigen, dann werde es schwer.

          Die vierte Etappe über 213,5 Kilometer von Reims nach Nancy führt an diesem Dienstag (11.55 Uhr/im F.A.Z.-Liveticker zur Tour de France und bei One und Eurosport) nahezu komplett über flaches Terrain. Läuft alles normal, wird Alaphilippe das Gelbe Trikot erfolgreich verteidigen. Der Tour-Bergkönig von 2018 liegt 20 Sekunden vor dem dreimaligen Cross-Weltmeister Wout van Aert aus Belgien.

          Obwohl er im Vorjahr den Titel des Bergkönigs errungen hat, sind dagegen die ganz großen Pässe nicht sein Ding. Alaphilippe ist ein Mann für die kurzen und knackigen Rampen, wenn er mit seiner Explosivität allen davonzieht. So hat er es in diesem Jahr schon einige Male bewiesen, wie bei seinen großen Erfolgen bei Mailand-Sanremo, dem Fleche Wallonne oder der Strade Bianchi. Insgesamt elf Saisonsiege hat er bereits auf dem Konto, womit er Weltranglistenerster ist. Sein dritter Etappensieg wurde im Hotel von Teamchef Patrick Lefevere mit einer Flasche Champagner belohnt. Vermutlich war es nicht die letzte.

          Tour de France

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