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Vierter Gesamtsieg : Froome gewinnt die Tour de France

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Chris Froome während der letzten Etappe der Tour de France, rechts daneben der Spanier Mikel Landa Bild: AFP

Auch dieses Jahr gewinnt Chris Froome die Tour de France und rückt damit dicht an die Größten der Tour-Geschichte heran. Der Deutsche André Greipel verpasst den Sieg auf der letzten Etappe nur knapp.

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          Der Brite Chris Froome hat am Sonntag zum vierten Mal die Tour de France gewonnen. Den Tagessieg auf der 21. und letzten Etappe in Paris holte sich Dylan Groenewegen aus den Niederlanden.

          Froome setzte sich nach 3540 Kilometern vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran und dem Franzosen Romain Bardet durch. Der Sky-Kapitän, der zuvor 2013, 2015 und 2016 triumphiert hatte, ist damit nur noch einen Erfolg von den Fünffach-Gewinnern Jacques Anquetil (Frankreich), Eddy Merckx (Belgien), Bernard Hinault (Frankreich) und Miguel Indurain (Spanien) entfernt.

          „Es ist eine große Ehre, im gleichen Atemzug mit den Größten der Tour-Geschichte genannt zu werden. Ich habe niemals zu träumen gewagt, Merckx, Anquetil oder Indurain so nah zu kommen“, sagte Froome.

          Die Schlussetappe der 104. Tour de France über 103 Kilometer von Montgeron nach Paris war traditionell eine Sache der Sprinter. Dabei siegte Groenewegen vor André Greipel aus Hürth und Edvald Boasson Hagen aus Norwegen. „Nah dran ist nicht gewonnen. Ich hätte ein Stückchen früher losfahren müssen“, sagte Greipel der ARD.

          Das Grüne Trikot des punktbesten Fahrers gewann der Australier Michael Matthews vom deutschen Sunweb-Team. Sein Teamkollege Warren Barguil (Frankreich) ist neuer Bergkönig, der Brite Simon Yates wurde als bester Nachwuchsprofi ausgezeichnet.

          Tour de France

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