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Homosexualität im Fußball : Hitzlsperger sieht positive Veränderungen

  • Aktualisiert am

„Fußball für Vielfalt“: Thomas Hitzlsperger (r) mit Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein und Jörg Litwinschuh, dem Vorsitzenden der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Bild: dpa

Er habe viel Zuspruch erhalten, sagt der frühere Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ein Jahr nach seinem Coming-out. Homosexualität sei im Fußball kein Tabu mehr.

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          Gut ein Jahr nach seinem Coming-out ist für den früheren Nationalspieler Thomas Hitzlsperger Homosexualität im Fußball kein Tabu-Thema mehr. „Das hat sich geändert“, sagte Hitzlsperger am Mittwoch auf der Veranstaltung „Fußball für Vielfalt“ in Berlin. „Ich habe viel Zuspruch erhalten und gemerkt: Die Menschen sind an dem Thema interessiert.“

          Der ehemalige Mittelfeldspieler betonte, wie wichtig es sei, weiter Aufklärungsarbeit vor allem auch in Fußball-Vereinen zu leisten. Hitzlsperger ist Botschafter der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die sich für den Abbau von Vorurteilen gegenüber Homosexuellen einsetzt.

          Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB), dieser würde sich beim Thema Homophobie zu wenig engagieren, teilt der ehemalige Profi nicht. „Ich habe kein Interesse daran, den DFB zu kritisieren. Ich sehe ihn als Partner“, meinte der 32-Jährige, der indes einräumte: „Natürlich kann man noch einiges verbessern.“ Hitzlsperger hatte Anfang 2014 als erster prominenter deutscher Fußball-Profi seine Homosexualität öffentlich gemacht.

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