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Anschlag in Neuseeland : „Das gesamte Team ist vor den Attentätern gerettet worden“

  • Aktualisiert am

Kricket-Spieler Tamim Iqbal Khan: „Beängstigende Erfahrung“ Bild: AFP

Vor einem Testspiel gegen Neuseeland war das Kricket-Nationalteam Bangladeschs in Christchurch auf dem Weg in eine der Moscheen, auf die ein Terroranschlag verübt wurde.

          Die Kricket-Nationalmannschaft von Bangladesch ist nur knapp dem Terrorangriff in Neuseeland entkommen, bei dem 49 Menschen getötet wurden und mindestens 48 weitere verletzt wurden.

          Das Team wollte am Freitag vor einem geplanten Spiel gegen Neuseeland zum Freitagsgebet die Al-Nur-Moschee besuchen, wie die bangladeschische Zeitung „The Daily Star“ aus der Stadt Christchurch berichtete. Als die Spieler gerade das muslimische Gotteshaus betreten wollten, habe eine Frau sie gewarnt, drinnen werde geschossen. Daraufhin legten sich die Sportler dem Bericht zufolge in ihrem Bus auf den Boden. Seine Spieler hätten gesehen, wie „blutende Menschen aus der Moschee kamen“, berichtete Manager Khaled Mashud.

          „Das gesamte Team ist vor den Attentätern gerettet worden“, schrieb der Spieler Tamim Iqbal Khan bei Twitter und berichtete von einer „beängstigenden Erfahrung“.

          Die Moschee liegt in der Nähe des Kricket-Stadions Hagley Oval, wo das Spiel stattfinden sollte - es wurde abgesagt.

          Im Pazifik-Staat Neuseeland ist nur eine Minderheit von etwa 50.000 Menschen muslimischen Glaubens, viele davon Einwanderer aus südasiatischen Ländern wie Pakistan und Bangladesch.

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