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Tennis : Wieder nichts: Kurnikowa verpasst ersten Einzeltitel

  • Aktualisiert am

Auch beim „kleinen” Turnier in Shanghai waren die Gegnerinnen für Anna Kurnikowa zu stark Bild: AP

Anna Kurnikowa hat auch im 117. Anlauf ihren ersten Einzeltitel verpasst. Die Tennisspielerin verlor das Finale von Schanghai gegen Anna Smashnova aus Israel.

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          Tennis-Darling Anna Kurnikowa muss weiter auf ihren lang ersehnten ersten Einzel-Titel warten. Die 21 Jahre alte Russin verlor am Sonntag das Finale des WTA-Turniers in Shanghai 2:6, 3:6 gegen Anna Smashnova aus Israel, die sie in den beiden vorangegangenen Duellen noch bezwungen hatte.

          Es war die vierte Final-Pleite der Blondine bei mittlerweile 117 gespielten Turnieren. Dabei gewann sie immerhin 15 Doppel-Titel, darunter die Australian Open im Januar mit Martina Hingis. Der Schweizerin unterlag sie bei den Einzel-Endspielen 1999 in Hilton Head sowie daheim in Moskau im Jahr 2000. Im ersten Finale 1998 in Key Biscayne war Venus Williams zu stark.

          In diesem Jahr startete Anna Kurnikowa verstärkt bei kleineren Veranstaltungen. Auch in Shanghai dürfte es der Werbe-Millionärin kaum um die kleine Siegprämie von 22.000 Dollar gegangen sein.

          Doppelte Anna: Die Vase für die Siegerin ging an Smashnova, der Teller für Platz zwei an Kurnikowa

          Ihr Landsmann Jewgeni Kafelnikow sicherte sich dagegen schon seinen 26. Einzel-Titel. Der Olympiasieger von Sydney gewann das Finale des ATP-Turniers in Taschkent 7:6 (8:6), 7:5 über den Weißrussen Wladimir Woltschkow, der im Viertelfinale Aufgabesieger gegen Thomas Haas war. Kafelnikow setzte trotz einer Verletzung am Ringfinger der linken Hand durch, stellte danach aber seinen Einsatz im Daviscup-Halbfinale am kommenden Wochenende gegen Argentinien in Frage.

          Die Russin Anastasia Myskina holte sich in Bahia ihren zweiten Turniersieg durch ein 6:3, 0:6, 6:2 über Eleni Daniilidou. Die Griechin hatte im Halbfinale überraschend Monica Seles gestoppt, Anastasia Myskina bezwang gegen die topgesetzte Jugoslawin Jelena Dokic.

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