https://www.faz.net/-gtl-8w2sb

Tennis-Turnier in Indian Wells : Märchenhafte Woche für Federer

  • Aktualisiert am

Mit Mitte 30 wieder ganz der Alte: Roger Federer gewinnt und gewinnt. Bild: AFP

Roger Federer gewinnt das Tennis-Turnier in Indian Wells. Im Schweizer Finale besiegt der 35-Jährige Stan Wawrinka. Auch Angelique Kerber hat Grund zur Freude.

          1 Min.

          Roger Federer hat das Tennis-Turnier in Indian Wells gewonnen. In einem Schweizer Finale besiegte der 35 Jahre alte Superstar am Sonntag (Ortszeit) den an Nummer drei gesetzten Stan Wawrinka in 81 Minuten mit 6:4, 7:5 und holte sich zum fünften Mal den Titel beim mit 6,9 Millionen Dollar dotierten ATP-Event in der kalifornischen Wüste. „Es war mal wieder eine märchenhafte Woche“, sagte Federer nach dem Match.

          Für den Routinier war es nach dem Sieg bei den Australian Open der nächste Coup in diesem Jahr. „Dass ich jetzt schon zwei große Turniere gewinnen konnte, ist auch für mich traumhaft“, berichtete Federer. „Ich hoffe, dass mir mein Körper weiter erlauben wird zu spielen.“ Im 23. Aufeinandertreffern der beiden Schweizer Top-Spieler war es für ihn der 20. Sieg.

          Durch seinen Triumph in Indian Wells machte Federer in der Weltrangliste einen Sprung vom zehnten auf den sechsten Rang. Wawrinka bleibt Dritter hinter dem Schotten Andy Murray und dem Serben Novak Djokovic. Murray und Djokovic haben für das Turnier in Miami verletzt abgesagt. Der Hamburger Alexander Zverev rangiert weiter auf Platz 20, Philipp Kohlschreiber ist 31., Mischa Zverev bleibt auf Rang 33.

          Kerber ist wieder die Nummer eins

          Angelique Kerber ist seit diesem Montag offiziell wieder die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste. Trotz ihres Achtelfinal-Ausscheidens in Indian Wells löste die 29 Jahre alte Kielerin die momentan verletzte Serena Williams an der Spitze ab. Die Amerikanerin hatte sich die Führung in der Rangliste Ende Januar durch ihren Triumph bei den Australian Open von Kerber zurückgeholt. Dritte hinter der 35-jährigen Williams ist die Tschechin Karolina Pliskova.

          Früh ausgeschieden und dennoch aufgerückt: Angelique Kerber ist wieder die Nummer 1 bei den Damen
          Früh ausgeschieden und dennoch aufgerückt: Angelique Kerber ist wieder die Nummer 1 bei den Damen : Bild: AFP

          Zweitbeste Deutsche ist auf Platz 39 Laura Siegemund. Beim Turnier in Miami in dieser Woche könnte es ein Duell zwischen Kerber und der Stuttgarterin geben. Während Kerber zunächst ein Freilos hat, erhielt Siegemund am Sonntag die Chinesin Duan Ying-Ying als Auftaktgegnerin zugelost. Julia Görges steht in der neuen Weltrangliste auf Platz 47, alle anderen deutschen Spielerinnen zählen nicht zu den Top 50.

          Weitere Themen

          Sennas Schatten ist noch da

          Formel 1 in Imola : Sennas Schatten ist noch da

          Formel-1-Rennen an geschichtsträchtiger Stätte: Das Duell 2021 heißt Lewis Hamilton gegen Max Verstappen, ein Generationswechsel an der Spitze liegt in der Luft.

          Topmeldungen

          Mobbing: 95 Prozent der Zwölf- bis 13-Jährigen besitzen ein Smartphone. 
Leider nutzen Kinder die Geräte auch, um Angst und Hass zu verbreiten, wie auf dem Foto zu sehen ist. Der Studie „Cyberlife III“ zufolge können die Folgen fatal sein: Jedes vierte digitale Mobbingopfer hatte Suizidgedanken, jedes fünfte trank Alkohol, jedes dritte Opfer fühlte sich dauerhaft belastet.

          Cybermobbing : Wenn das eigene Kind per Whatsapp bedroht wird

          „Du kleine Schlampe“: Wenn das eigene Kind per Whatsapp übel beleidigt und mit Gewalt bedroht wird, ist eine Grenze überschritten. Was passiert, wenn man dagegen juristisch vorgeht? Ein Erfahrungsbericht.
          Szenenbild aus dem Teaser: Steffen Menneke spielt den Attentäter.

          Attentat von Hanau : Dürfen Filme wirklich alles?

          Der Regisseur Uwe Boll, eher berüchtigt als berühmt, hat einen Film über den Massenmörder von Hanau inszeniert. Angehörige sind empört, die Obrigkeit protestiert. Aber keiner hat das Werk gesehen.
          Geschieht immer häufiger auf digitalen Wegen: die besten Köpfe finden und die eigenen Talente pflegen.

          HR-Tech-Start-ups : Die jungen Wilden

          Digitale Start-ups wirbeln Personalabteilungen durcheinander – ob Mitarbeitersuche mit KI oder Online-Burnout-Prävention. Wir stellen einige von ihnen vor.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.