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Kerber bei B-WM ausgeschieden : „Froh, dass das Jahr vorüber ist“

  • Aktualisiert am

Könnerin, derzeit ohne Selbstvertrauen: Angelique Kerber Bild: AFP

Auch beim Saison-Finale der erweiterten Weltspitze scheitert Angelique Kerber vorzeitig. Gegen Ashleigh Barty deutet sie zwar ihr Können an, strahlte aber wenig Selbstvertrauen aus.

          Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber ist zum Abschluss eines enttäuschenden Tennis-Jahres auch beim Saison-Finale der erweiterten Weltspitze vorzeitig gescheitert. Die einstige Weltranglisten-Erste verlor bei der WTA Elite Trophy in China am Donnerstag mit 3:6, 4:6 gegen die Australierin Ashleigh Barty auch ihr zweites und letztes Gruppenspiel.  

          „Ich bin jetzt froh, dass das Jahr endlich zu Ende ist“, sagte die Kielerin, nachdem sie mit gesenktem Blick vom Platz geschlichen war, und freute sich auf ihren anstehenden Urlaub. „Ich werde versuchen, in nächster Zeit nicht so viel an Tennis zu denken und dann mit Vorfreude in die Vorbereitung auf 2018 starten.“

          Die B-WM wollte Kerber eigentlich nutzen, um die schwachen Monate zumindest ein wenig aus dem Kopf zu bekommen und Zuversicht für die nächste Saison zu gewinnen. Doch vor dem Match gegen Barty war die 29-Jährige bereits der Russin Anastassija Pawljutschenkowa in drei Sätzen unterlegen gewesen.

          Barty zog als Gruppensiegerin als erste Spielerin in das Halbfinale der B-WM ein, für das sich am Freitag auch Julia Görges noch qualifizieren kann.

          Gegen das druckvollere Spiel der Weltranglisten-20. Barty konnte die auf Rang 19 abgerutschte Kerber zu selten etwas dagegensetzen. Schon mit dem Verlust des ersten Satzes war klar, dass die Norddeutsche den Gruppensieg nicht mehr schaffen kann. Obwohl Kerber immer wieder ihr Können andeutete, strahlte sie insgesamt wenig Selbstvertrauen aus und musste sich nach einem Ass von Barty nach 1:11 Stunden geschlagen geben. Anfang des Jahres hatte sie die Australierin noch besiegt. „Es ist schwer, jetzt positive Sachen hier rauszuholen, weil es in den letzten Monaten nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe“, erklärte Kerber.

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