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Tennis : Haas und Kiefer gewinnen in Indian Wells

  • Aktualisiert am

Locker zum Auftaktsieg: Tommy Haas Bild: AP

Tommy Haas, Nicolas Kiefer und Rainer Schüttler haben beim Masters-Turnier in Indian Wells die zweite Runde erreicht.

          1 Min.

          Am Tag des Favoritensterbens haben sich die deutschen Tennis-Herren in Indian Wells keine Blöße gegeben. Nach Thomas Haas und Nicolas Kiefer überwand auch Rainer Schüttler die Auftakthürde bei dem mit 2,95 Millionen Dollar dotierten ersten Turnier der Mastersserie.

          Nach nur 53 Minuten setzte sich Schüttler mit 6:2, 6:1 gegen den argentinischen Qualifikanten Mariano Zabaleta durch. Die Auftaktaufgabe fiel für Schüttler leichter als erwartet aus. Sein vorgesehener Gegner, der Kroate Goran Ivanisevic, musste passen. Die chronischen Schmerzen in der Schulter des Wimbledon-Siegers waren wieder akut geworden. Damit fiel für Schüttler die Revanche für die Niederlage gegen Ivanisevic in der ersten Runde des Daviscups aus. Schüttler trifft in der zweiten Runde auf den argentinischen Außenseiter David Nalbandian.

          Kiefer im ersten Satz mit Problemen

          Zuvor hatte Haas den Spanier David Sanchez nach 77 Minuten mit 6:3, 7:5 ausgeschaltet. Sanchez bereitete Haas keine großen Probleme, obwohl die Fitness des Hamburgers zu wünschen übrig ließ: „Nach den Australian Open machte mir meine rechte Schulter zu schaffen. Ich musste meinen Turnierplan umstellen und viel Krafttraining machen.“

          Nicolas Kiefer blieb beim 7:6 (7:3), 6:3 in 79 Minuten über Taylor Dent (USA) ebenfalls ohne Satzverlust. Gegen das US-Talent Taylor Dent hatte Kiefer höchstens im ersten Satz Respekt, als er zwei Satzbälle abwehren musste. Er rettete sich in den Tiebreak, den er mit 7:3 für sich entschied. In Durchgang Nummer zwei durchbrach der Holzmindener zwei gegnerische Aufschläge, nachdem er seinen eigenen zum 2:3 abgegeben hatte.

          Agassi ausgeschieden

          In der 2. Runde trifft Kiefer nun auf den Franzosen Fabrice Santoro, gegen den er noch nie gewonnen hat. Santoro hatte mit seinem Landsmann Sebastien Grosjean die Nummer 6 der Setzliste mit 6:3, 4:6, 7:5 ausgeschaltet.

          Dies war nicht die einzige Überraschung. Der an Nummer vier gesetzte Andre Agassi schied nur zwei Tage nach seinem 50. Turniersieg in Scottsdale überraschend gegen den Schweizer Michel Kratochvil aus. Der Vorjahressieger verlor 6:7 (5:7), 6:7 (6:8): „Ich habe in jüngster Zeit bessere Matches abgeliefert. Ich kam nie richtig ins Spiel.“

          Der an Nummer drei gesetzte Spanier Juan-Carlos Ferrero verabschiedete sich mit einem 4:6, 3:6 gegen den Briten Greg Rusedski sang- und klanglos.

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