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Tennis : Federer gewinnt das Turnier in München

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          1 Min.

          Roger Federer hat seine Sandplatz-Premiere in München mit dem dritten Turniersieg der Saison gekrönt.

          Der Schweizer Tennis-Profi besiegte am Sonntag im Finale der mit 380.000 Dollar dotierten 88. Internationalen Meisterschaften von Bayern den Finnen Jarkko Nieminen mit 6:1, 6:4 und feierte damit den insgesamt siebten Titel seiner Karriere. Für Federer gab es neben den 52.000 Dollar Preisgeld auch einen Sportwagen im Wert von 50.000 Dollar.

          Der 21jährige blieb im gesamten Turnier ohne Satzverlust und fühlt sich bestens gerüstet für die Titelverteidigung am Hamburger Rothenbaum, wo er vom 12. Mai an mit der absoluten Weltelite um den Sieg bei der fünften Veranstaltung der Masters Serie kämpft.
          Federer präsentierte sich in der bayerischen Landeshauptstadt in herausragender Sandplatz-Form. An die French Open in drei Wochen in Paris denkt er aber noch nicht. „Erst kommen noch Rom und Hamburg, da habe ich einen Titel zu verteidigen“, meinte der Schweizer. „Roland Garros ist noch zu weit weg.“

          Federer setzte den an Nummer acht gesetzten Linkshänder Nieminen vor etwa 3500 Zuschauern auf dem Center Court mit präzisen Grundschlägen unter Druck. Schnell war Nieminen, der auch in seinem vierten ATP-Finale sieglos blieb, unzufrieden und zuckte immer wieder ratlos mit den Schultern. Nach 56 Minuten musste sich der 35. der Weltrangliste geschlagen geben. Ihm blieben nach seinem besten Saisonergebnis 26.000 Dollar Prämie.

          Die sechs Vertreter des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hatten die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können. Aushängeschild Rainer Schüttler (Bad Homburg) mußte im Viertelfinale seinen Traum vom ersten Turniersieg in Deutschland begraben. Die anderen fünf Profis aus der zweiten Garde schieden in Abwesenheit der verletzten Thomas Haas (Hamburg) und Nicolas Kiefer (Holzminden) vorzeitig aus. „Rainer hat mich nicht enttäuscht“, sagte Turnierdirektor Rudi Berger, kritisierte aber das frühe Aus der anderen: „Das war nicht so, wie man sich das vorstellt.“

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