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Tennis : Clijsters gewinnt das Finale von Filderstadt

  • Aktualisiert am

Kim Clijsters Bild: dpa/dpaweb

Durch ein 5:7, 6:4, 6:2 gegen ihre Landsfrau Justine Henin-Hardenne gewinnt die Belgierin Kim Clijsters das Tennisturnier in Filderstadt und bliebt die Nummer 1 im Damentennis.

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          Kim Clijsters bleibt die Nummer eins in Filderstadt und in der Tennis-Weltrangliste. Beim WTA-Turnier vor den Toren Stuttgarts gewann die 20 Jahre alte Titelverteidigerin das belgische Finale gegen French- und US-Open-Siegerin Justine Henin-Hardenne mit 5:7, 6:4, 6:2 und wehrte damit deren Angriff auf die Spitze der Rankings vorerst ab. „Ich bin sehr froh, denn ich habe die letzte Nacht überhaupt nicht gut geschlafen“, sagte Kim Clijsters bei der Siegerehrung: „Meine Mutter hat bei mir im Zimmer geschlafen und fürchterlich geschnarcht.“

          Clijsters, die im Gegensatz zu Henin-Hardenne noch immer auf ihren ersten Grand-Slam-Titel wartet, ist seit dem 11. August und damit seit nunmehr zwölf Wochen die Nummer eins der Welt. Turnierdirektorin Anke Huber fuhr das Siegerauto für Kim Clijsters höchstpersönlich in die Halle; die Belgierin nahm anschließend den Schlüssel für den Porsche 911 Carrera S4 in Empfang und steuerte den edlen Sportwagen souverän und angeschnallt über den Platz.

          Henin-Hardenne: „Für mich ist dies nicht das Ende der Welt“

          In einem temporeichen und vor allem von Clijsters risikoreich geführten Spiel gelang dieser im ersten Satz die frühe 2:0-Führung. Henin-Hardenne konterte sofort mit einem Rebreak und sorgte mit ihrem zweiten Break zum 6:5 für die Vorentscheidung im ersten Satz.

          Auch im zweiten Durchgang startete Kim Clijsters, die Tochter des ehemaligen belgischen Fußball-Nationalspielers Lei Clijsters, furios und nahm Henin-Hardenne erneut zur 2:0-Führung den Aufschlag ab. Das dritte Break brachte ihr den 6:4-Satzgewinn. Im dritten Satz nahm zunächst Henin-Hardenne ihrer Gegnerin zur 2:1-Führung den Aufschlag ab, konnte aber keinen Nutzen daraus ziehen. Ein Rebreak im nächsten Spiel brachte Kim Clijsters endgültig nach vorne.

          „Für mich ist dies nicht das Ende der Welt, irgendwann werde auch ich die Nummer eins sein“, meinte Justine Henin-Hardenne, die den Zweikampf um die Spitze ebenso wie Kim Clijsters immer wieder herunterspielte. „Ich werde es erstmal genießen, die Nummer eins zu bleiben“, sagte die Siegerin: „Beim nächsten Turnier fängt dann eine neue Geschichte an.“

          Für Clijsters war es der 17. Turniersieg insgesamt und der siebte in diesem Jahr. Im 14. Prestigeduell mit Justine Henin-Hardenne glich sie die Bilanz zum 7:7 aus. Zudem erhöhte sie ihr Preisgeldkonto auf 6,44 Millionen Dollar. Da kann man sich notfalls auch mal einen Porsche kaufen.

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