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Super-Bowl-Einzug : Trainer bestreitet Manipulation

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Bill Belichick: „Ich habe in den vergangenen drei Tagen mehr über diesen Prozess gelernt als in den vergangenen 40 Jahren“ Bild: AFP

Elf der zwölf Bälle beim Super-Bowl-Einzug der New England Patriots waren weicher und deshalb besser zu fangen. Er wisse aber nicht, wie die Luft entwichen sei, gibt sich Trainer Belichick unschuldig.

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          Nach dem Wirbel um zu weiche Bälle beim Super-Bowl-Einzug der New England Patriots in der nordamerikanischen Football-Liga NFL hat deren Trainer Betrugsvorwürfe zurückgewiesen. Er wisse nicht, wie während des Spiels die Luft entwichen sei, sagte Bill Belichick am Donnerstag. Über die Nachricht sei er geschockt gewesen. Weiche Bälle sind besser zu fangen.

          Wie eine Untersuchung ergeben hatte, waren beim 45:7 gegen die Indianapolis Colts am Sonntag elf der zwölf Bälle nicht den Regeln entsprechend aufgepumpt gewesen. Dem Club droht deshalb Ärger durch die National Football League. Eine Untersuchung soll klären, ob und wann es zu einer möglichen Regelverletzung gekommen ist.

          Er habe keine Kenntnis darüber gehabt, welche Schritte die Bälle vor dem Spiel durchlaufen müssten, sagte Belichick. „Ich habe in den vergangenen drei Tagen mehr über diesen Prozess gelernt als in den vergangenen 40 Jahren, die ich in dieser Liga als Trainer arbeite.“ Die Spielgeräte werden 2:15 Stunden vor dem Kickoff durch den Schiedsrichter geprüft. Belichick wollte keine näheren Angaben dazu machen, wer bei den Patriots dafür verantwortlich war. Seine Mannschaft werde aber sicherstellen, dass so etwas in Zukunft nicht mehr vorkomme. Das Super-Bowl-Endspiel findet am 1. Februar in Glendale/Arizona statt, Gegner ist Titelverteidiger Seattle Seahawks.

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