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Sprüche des Sport-Jahres : „Sven, wo ist deine Wäschekammer?

  • Aktualisiert am

Während Sportler und Funktionäre immer wieder verbale Glanzleistungen vollbringen, bleibt den Fans die Meinungsäußerung über Transparente. FAZ.NET stellt die besten Sprüche des Jahres vor.

          3 Min.

          Ganz gleich ob Sportler oder Funktionäre - verbale Glanzleistungen vollbringen sie alle. Für die Fans bleibt die Meinungsäußerung über Transparente. Aber auch die kann sich sehen lassen. FAZ.NET stellt die besten Sprüche des Jahres vor.

          „In erster Linie das Herunterfahren.“ (Georg Hackl nach dem ersten Lauf der olympischen Rodel-Entscheidung auf die Frage, was noch zu verbessern sei)

          „Vielleicht gehe ich zu den Langläufern, da bin ich sicher länger im Bild.“ (Skirennläufer Markus Eberle nach seinem 17-Sekunden-Lauf im olympischen Slalom von Salt Lake City)

          „Den Oscar der Beliebtheit wird Jens Lehmann nicht mehr gewinnen.“ (Rudi Völler über das Image des Dortmunder Torwarts)

          „Nach 17.00 Uhr brauchst du ein kugelsicheres Auto.“ (Formel 1-Pilot Ralf Schumacher über die Situation in Sao Paulo)

          „Oliver Kahn konnte ich gerade noch davon abhalten, sich zu ertränken. Der Rest hat sich auf der Toilette eingesperrt.“ (Fußballer Mehmet Scholl zur angeblich schlechten Stimmung beim FC Bayern)

          „Leverkusen braucht aus den letzten drei Spielen nur noch vier Punkte zum Titel. Die kriegen sie sogar, wenn ihr Manager mitspielt.“ (Dortmunds Präsident Gerd Niebaum auf die Frage, ob der BVB noch Meister werden kann)

          „Wenn sie Respekt vor mir hätten, würden sie mich gewinnen lassen.“ (Bob-Pilot Prinz Albert von Monaco)

          „Ich will nicht wie Trapattoni oder Matthäus als Parodie in der Stefan-Raab-Show landen.“ (Kameruns Nationaltrainer Winfried Schäfer, der nicht französisch lernen will, um nicht zum Gespött seiner Spieler zu werden)

          „Der Schiedsrichter hätte bedenken sollen, dass ein Fußball-Gott Abschied nimmt.“ (BVB-Präsident Niebaum zur Roten Karte für Jürgen Kohler beim UEFA-Cup-Finale gegen Feyenoord Rotterdam)

          „Der Giro d'Italia wird wie geplant in Mailand ankommen, und sei es auch nur noch mit einem einzigen Rennfahrer.“ (Giro-Direktor Castellano zu den Vorschlag, die 85. Italien-Rundfahrt wegen der Doping-Skandale abzubrechen)

          „Man darf den Gegner nicht köpfen lassen. Und wenn er zum Köpfen kommt, muss man dafür sorgen, dass er deine Schuppen im Gesicht hat.“ (Irland-Coach McCarthy vor dem WM-Duell gegen die deutsche Nationalmannschaft)

          „Das war ein typisches deutsches Spiel. Die können noch so schlecht spielen, sie gewinnen immer.“ (US-Nationalspieler Tony Sanneh auf die Frage, ob der deutsche Sieg im WM-Viertelfinale verdient sei)

          „Wenn man alle außer Kahn in einen Sack steckt und drauf haut, findet man immer die Richtigen.“ (Franz Beckenbauer nach dem 1:0 im WM-Viertelfinale gegen die USA)

          „Der Mannschaft ist alles zuzutrauen. Der Rudi kann aufstellen, wen er will, die sind alle gleich stark.“ (Beckenbauer vier Tage später nach dem deutschen 1:0 im WM-Halbfinale gegen Südkorea)

          „Um Michael zu stoppen, hätte man ihm schon Handschellen anlegen müssen.“ (Schumachers Manager Willi Weber zu den Formel-1-Reformen)

          „Jeder kommt ins Finale auf seine Art. Deutschland, indem es die einzige Chance nutzt, Brasilien, indem es mindestens zehn vergibt.“ (Die italienische Zeitung „La Stampa“ vor dem WM-Finale)

          „Mach dir keinen Kopf, Mutti. Ich bin auch noch nicht weiter gesprungen.“ (Heike Drechslers 12-jähriger Sohn Tony, nachdem die viermalige Weitsprung-Europameisterin nur EM-Fünfte geworden war)

          „Ich hoffe, dass die Hammerwurflöcher im Rasen nicht so tief sind, dass man Thomas Häßler nicht mehr sieht, wenn er aufläuft.“ (1860-Trainer Peter Pacult über den Rasen im Münchner Olympiastadion nach der Leichtathletik-EM)

          „Sven, wo ist deine Wäschekammer?“ (Plakat eines weiblichen Hannawald-Fans)

          „Das Lied wird in der Familie nicht mehr gekauft, gesungen und gesummt. Das ist aus und vorbei.“ (Rudi Völler auf die Frage, ob er den Song „Es gibt nur ein' Rudi Völler“ noch hören kann)

          „Der Ball weiß nicht, dass ich 45 bin.“ (Martina Navratilova bei den US Open auf die Frage nach ihrem Alter. Sie spielte in New York Doppel und Mixed)

          „Lieber die Rote Laterne als gar kein Licht.“ (Fan-Transparent im Niedersachsenstadion von Hannover)

          „Real Madrid ist großer Favorit auf den Champions-League-Titel - bis sie gegen uns spielen.“ (Bayern Münchens Giovane Elber vor dem Start der Champions League)

          „Wenn du die nicht besitzt, bist du nur ein Nasenbohrer oder Haubentaucher.“ (1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser über den Mangel an Sieger-Mentalität bei den „Löwen“)

          „Fußball ist auf der Bank ein Leidensgeschäft. Ich bin leidender Angestellter hier in Nürnberg.“ („Club“-Trainer Klaus Augenthaler)

          „Der 1. FC Kaiserslautern ist nicht marode, er ist nur in einer finanziellen Schieflage und sportlich angeschlagen.“ (Rene C. Jäggi, Notvorstand der Pfälzer)

          „Ich weiß nur, dass der Trainer ein Däne ist und der Torwart eine Mütze auf hat.“ (Nationalspieler Torsten Frings auf die Frage, was er vom EM-Qualifikationsgegner Färöer-Inseln weiß)

          „Wenn man es so sieht, kann man auch das Vormittagstraining und das Kaffeetrinken der Bayern senden.“ (Manager Rolf Rüssmann vom VfB Stuttgart zum Argument der ARD, wegen der hohen TV-Quoten kurzfristig das Pokalspiel der Bayern gegen Hannover zu übertragen)

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