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Winterspiele 2022 : Lemberg steigt aus

Lemberg hat andere Sorgen: Olympiabewerbung für 2022 zurückgezogen Bild: dpa

Da waren es nur noch drei Bewerber um die Olympischen Spiele 2022. Lemberg in der Westukraine zieht sich aufgrund der politischen und ökonomischen Lage im Land zurück.

          Die Bewerber um die Olympischen Winterspiele 2022 werden immer weniger. Nach dem Rückzug von Lemberg, der am Montag bekanntgegeben wurde, gibt es nur noch drei: Peking, Almaty und Oslo. Ursprünglich hatte die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am kommenden Montag den Bewerberkreis reduzieren und offizielle Kandidatenstädte bekanntgeben wollen - viel zu streichen gibt es jetzt aber nicht mehr. Lemberg in der Westukraine zog sich, wie das IOC mitteilte, aufgrund der politischen und ökonomischen Lage im Land zurück. Zudem müssen offizielle Kandidatenstädte nach der Ernennung eine Gebühr von 500.000 Dollar an das IOC entrichten.

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Nach Gesprächen zwischen IOC-Präsident Thomas Bach, dem ukrainischen Premierminister Arsenij Jazenjuk und dem Präsidenten des Ukrainischen Olympischen Komitees, Sergej Bubka, seien sich alle Parteien einig gewesen, dass Lemberg seine Aufmerksamkeit auf eine Bewerbung für die Spiele 2026 richten werde, hieß es in einer IOC-Mitteilung.

          Erst Ende Mai hatte die polnische Stadt Krakau nach einem negativen Bürgerentscheid ihr Projekt gestoppt, vorher war Stockholm ausgestiegen, München und Graubünden hatten sich wegen der ablehnenden Basis gar nicht erst beworben. Sollte die Bewerbung Oslos im Herbst nicht die Unterstützung des norwegischen Parlaments bekommen, wäre Almaty in Kasachstan Favorit. Peking wäre nach Pyeongchang 2018 und Tokio 2020 bereits der dritte asiatische Gastgeber in Folge.

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