https://www.faz.net/-gtl-9ymu2

Spitzensportler während Corona : Eine Auszeit ohne Ende

Geisterspiele als Drohkulisse im Volleyball: Die Liga hat schon ein Viertel ihrer Vereine verloren. Bild: Picture-Alliance

Während mancher Fußballprofi jammert, weil bei Geisterspielen die Atmosphäre fehlen könnte, blicken Tausende Spitzenathleten Monaten ohne Wettkämpfe entgegen. Wer kann sich das leisten?

          7 Min.

          Mancher Profi hat Sorgen. Ein Fußballspiel ohne Zuschauer? „Schlimm“, sagte Emre Can der „Bild“-Zeitung. Der Schiedsrichter Deniz Aytekin fühlte im März ein Schaudern: „Beängstigend“. Inzwischen bereitet die Bundesliga mit schwitzendem Eifer im Hintergrund ihren Wiedereinstieg im Mai vor, gestützt von wohlwollenden Landesvätern. Markus Söder (CSU) hat in Bayern das erste Signal gegeben. Der Ball soll wieder rollen. Am Montag gab es weitere positive Signale.

          Christoph Becker
          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Auch der SPD-Mann Stephan Weil, Niedersachsens Ministerpräsident, will „Geisterspiele“, falls die Voraussetzungen stimmen: „Ein wichtiger Bereich des Leistungssports würde andernfalls eingehen, und das will niemand“, sagte Weil der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“: „Fußball ist eine Form von Berufsausübung.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Er hat die besten Aussichten, CDU-Vorsitzender zu werden, aber ist er auch der prädestinierte Kanzlerkandidat? Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

          CDU-Vorsitz und K-Frage : Muss Laschet weichen?

          Während Merkel auf der Europawolke schwebt, kommt der Wettbewerb um den CDU-Vorsitz wieder in Fahrt. Die bisherigen Kandidaten sehen dabei alle drei nicht sonderlich gut aus.

          Kampf gegen die Pandemie : Was hat die Corona-App bisher gebracht?

          Seit zwei Wochen ist die Corona-App verfügbar, mehr als 14 Millionen Mal wurde sie heruntergeladen. Was die Anwendung in der Praxis konkret bringt, ist unklar – dafür ärgern sich viele Nutzer über Fehlermeldungen.