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Sportlervertreter Herber : Der Athleten-Lobbyist

Der frühere Basketballprofi Joahnnes Herber bei einer Lesung aus seinem Buch „Almost Heaven“ in Tübingen Bild: Imago

Der frühere Basketballprofi Johannes Herber ist Geschäftsführer von Athleten Deutschland – und bereit zum Kampf für Rechte und Anerkennung. In Richtung des skandalumwitterten Schwimmverbandes richtet er schon Mal deutliche Worte.

          4 Min.

          Zu den rund 6000 hauptberuflichen Interessensvertretern am Regierungssitz Berlin ist ein neuer gekommen: Johannes Herber. „Natürlich bin ich Lobbyist“, sagt der ehemalige Basketballprofi, studierte Politikwissenschaftler und Autor des autobiographischen Basketball-Buches „Almost Heaven“. An diesem Donnerstag beginnt er in Berlin seine Arbeit als hauptberuflicher Geschäftsführer von Athleten Deutschland e.V., der eigenständigen Vertretung der Sportlerinnen und Sportler olympischer und paralympischer Sportarten und Disziplinen.

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Max Hartung, der Säbelfechter und Gründungspräsident dieser Organisation außerhalb der Sportverbände, hat mit spektakulären Forderungen und ebenso spektakulären Erfolgen aufgezeigt, worum Spitzenathleten in Deutschland und auf der ganzen Welt kämpfen – und mit wem. Knapp 1,4 Milliarden Dollar, ein Viertel der Einnahmen in einem olympischen Zyklus von vier Jahren, fordern Hartung und seine Mitstreiter vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Athleten als Lohn für deren Teilnahme. Dies ist eine der wenigen sportpolitischen Attacken, bei denen Hartung keine Treffer erzielte.

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