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Fußball und Corona : Das Jammern der Profis

  • -Aktualisiert am

Die Corona-Probleme für den Fußball könnten noch gewaltig werden. Bild: dpa

Die Sorgen, die der Fußball wegen Corona zu haben glaubt, hätten andere Branchen gern. Bislang kam er mit einem blauen Auge davon. Nun drohen aber viel größere Schwierigkeiten als die Luxusprobleme, die der Fußball gerade beweint.

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          Wenn man so liest, was er zu sagen hat, dann hätte man damals gern zugehört in der Kabine oder beim Zwiegespräch auf dem Platz zwischen ihm, Philipp Lahm, dem Kapitän der Nationalmannschaft, und Bundestrainer Joachim Löw. „Ich sehe die Nationalmannschaft als Sinnbild der Gesellschaft. Sie muss als Vorbild vorangehen. Als Einheit auftreten. Sie muss Freude vermitteln, wir haben schwere Zeiten“, sagte Lahm der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Das allerdings ging beim letzten Mal ziemlich schief, weil rund um das Nationalteam der gegenteilige Eindruck entstand: dass nämlich momentan alles so fürchterlich schwer sei wegen dieser Pandemie.

          Bundesliga

          Lahm sitzt als Geschäftsführer der Euro GmbH im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes. Vielleicht könnte er, zum Wohle aller, in anderen Bereichen beratend tätig werden. Denn er hat offenbar erkannt, wie sehr sich der Profifußball gern bemitleidet, obwohl er bislang vergleichsweise mit einem blauen Auge davonkommt. Die Probleme, die der Fußball wegen Corona zu haben glaubt, hätten andere Branchen, die mehr als ein paar Einbußen hinzunehmen haben, gern.

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