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Fifa : Weitere Europäer unterstützen Infantino

  • Aktualisiert am

Neuer Herr des Balls? Gianni Infantino in Wembley Bild: dpa

Stimme um Stimme dem Ziel entgegen: Gianni Infantino hat nun auch Italien und Norwegen überzeugt. Der Uefa-Generalsekretär verbessert Schritt für Schritt seine Aussichten bei der Wahl des Fifa-Präsidenten.

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          Nach dem Deutschen Fußball-Bund haben weitere Verbände Europas ihre Unterstützung von Gianni Infantino bei der Wahl eines neuen Fifa-Präsidenten angekündigt. Der bisherige Uefa-Generalsekretär aus der Schweiz darf am 26. Februar in Zürich auch auf die Stimmen aus Italien, Norwegen und Armenien setzen.

          „Ich kenne Infantino gut, er ist kompetent, zuverlässig, und ich bin sicher, dass er der richtige Mann ist, um der Fifa die notwendige Stabilität und Unabhängigkeit zu gewährleisten“, erklärte der Präsident des italienischen Verbands FIGC, Carlo Tavecchio, in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.

          Norwegen auch für den Schweizer

          Auch Norwegens Fußballverband NFF kündigte an, die Kandidatur unterstützen zu wollen. „Wir wollen darauf hinarbeiten, dass möglichst viele nordische Länder gemeinsam hinter Infantino stehen“, sagte NFF-Präsident Yngve Hallén laut einer Mitteilung. Der Schweizer habe ungeduldig auf Reformen gedrängt und als Uefa-Generalsekretär auf einen engen Dialog mit den Mitgliedsstaaten gesetzt.

          Der Fußball-Weltverband Fifa wählt bei einem außerordentlichen Kongress in Zürich einen neuen Präsidenten als Nachfolger des gesperrten Joseph Blatter. Die meisten europäischen Verbände unterstützen die Kandidatur Infantinos, größere Verbände wie der Deutsche Fußball-Bund und der französische Verband hatten sich bereits für eine Wahl des Uefa-Generalsekretärs stark gemacht.

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          Zudem hatten die Verbände der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL ihre Unterstützung Infantinos angekündigt, dieser baut zudem auf Stimmen aus der zentralamerikanischen Fußball-Union UNCAF. Als Favorit gilt Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain.

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