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Sexismus, Homophobie, Gewalt : „Der Fußball hat ein Problem“

Deutliches Signal von der Straße – eine Demonstration in Berlin Bild: Imago

Auch auf Sportplätzen werden Menschen diskriminiert, sagt Politikwissenschaftler Adam Bednarsky. Das hat vor allem mit der Männerdomäne Fußball zu tun. Und mit etwas anderem.

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          Adam Bednarsky (38 Jahre) ist promovierter Politikwissenschaftler sowie Gründungsmitglied und ehrenamtlicher Geschäftsführer des Vereins Roter Stern Leipzig. Der Klub spielt in der siebten Liga (Landesklasse Nord) und wird wegen seiner politischen wie gesellschaftlichen Positionierung immer wieder angefeindet. Zudem sitzt Bednarsky für die Partei „Die Linke“ im Leipziger Stadtrat und ist dort Sprecher für Sport.

          Immer wieder kommt es bei Fußballspielen zu diskriminierenden Äußerungen von den Tribünen oder sogar auf dem Spielfeld selbst. Ihr Verein Roter Stern Leipzig etwa reist nur mit Polizeischutz zu bestimmten Auswärtsspielen. Hat der Fußball ein Problem?

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