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Wiedereinstieg mit Demut : Vorhang auf für den Fußball!

Auf Distanz: Fans und Bundesliga suchen nach einem Weg. Bild: AFP

Die Wichtigtuer aus den Kurven fordern einen weiteren Fußballverzicht. Einer muss aber schließlich den Anfang machen. Es ist notwendig, dass auch die kulturellen Dinge jenseits der Systemrelevanz einen Weg ins Leben finden.

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          Nachdem zuletzt nun wirklich alles von allen über Geisterspiele gesagt worden ist, nur noch nicht von den Ultras, haben es sich auch die Wichtigtuer aus den Kurven nicht nehmen lassen, auf ihre Wichtigkeit hinzuweisen. Die Experten für Pyro und Choreos erklärten in einer Pressemitteilung im Duktus von virologischen und soziologischen Experten, in Wahrheit aber nur mit wissenschaftlicher Anmaßung, dass die Fortsetzung des Spielbetriebs „nicht vertretbar“ sei, weil angeblich Testkapazitäten dafür nicht reichten und die Gesellschaft, vor allem deren in der Corona-Krise relevanter Teil, dies als „blanken Hohn“ empfinden würde.

          Nun gehören Ultras weder in diesen finsteren noch in früheren Zeiten zum systemrelevanten Teil unserer Gesellschaft, vielleicht sogar noch ein bisschen weniger als der Fußball selbst, aber sie sind dennoch selbstbewusst genug, sich herauszunehmen, für die Systemrelevanten zu sprechen – und sie damit bloß zu instrumentalisieren, und das auch nur, weil sie selbst so gerne Plakate und Leuchtfackeln in Stadien hochhalten. Was sie bei Geisterspielen dann aber nur noch auf dem Sofa dürften.

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