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Vereinte Nationen : 6. April wird Tag des Sports

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Drei Sportfreunde: Vuk Jeremic, Vorsitzender der UN-Generalversammlung, IOC-Präsident Jacques Rogge (l.), und Tennis-Star Novak Djokovic Bild: dpa

Die Vereinten Nationen haben einen jährlichen Tag des Sports ausgerufen. Allerdings ist der Tag nicht allein dem Sport gewidmet.

          Der 6. April ist künftig der internationale Tag des Sports. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete am Freitag in New York einstimmig eine entsprechende Resolution. Am 6. April 1896 waren die I. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Athen eröffnet worden.

          Allerdings ist der 6. April nicht nur für den bloßen Sport da, sondern nach der Resolution offiziell der „Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden“. Die UN riefen ihre Mitgliedsländer auf, in ihren Staaten auf eine Förderung des Sports hinzuwirken. Beteiligt werden sollten alle Teile der Gesellschaft.

          Mit dabei waren der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, und der Weltranglisten-Erste im Tennis, Novak Djokovic. „Ich hoffe, dieser internationale Tag wird jeden von uns dazu motivieren, überall die wahren Werte des Sports zu verbreiten: Fairness, Teamgeist und Respekt gegenüber dem Gegner“, sagte der Serbe. „Diese Werte sind universell. Jede erfolgreiche Gesellschaft ist auf ihnen aufgebaut“, fügte Djokovic hinzu.

          Der scheidende IOC-Präsident sah in dem Tag auch einen Wert über den Sport hinaus. „Diese Ausrufung des Tags des Sports ist mehr als Worte auf einem Stück Papier“, sagte Rogge. „Es ist ein Aufruf zum Handeln, um das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu verändern.“ Der Belgier scheidet im nächsten Monat nach zwölf Jahren an der Spitze des IOC aus dem Amt.

          Mahnung an IOC

          Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gab dem IOC allerdings mit auf den Weg, dass sie sich mehr um die Menschenrechte in den Gastgeberländern der Olympischen Spiele kümmern müsse. Der nächste IOC-Präsident solle dafür sorgen, dass alle Gastländer die Olympische Statuten befolgen - einschließlich der Menschenrechte.

          Russland, Gastgeber der Winterspiele in Sotschi im nächsten Winter, halte weder die Statuten noch die Menschenrechte ein. Human Rights Watch hat den sechs Kandidaten für Rogges Nachfolge, darunter der Deutsche Thomas Bach, Briefe geschrieben, in denen sie nach ihrer Haltung befragt werden.

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