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Fifa-Präsident in Amerika : Nebendarsteller in der Trump-Show

Zwei, die sich schon länger kennen: Fifa-Präsident Gianni Infantino (links) und Donald Trump, hier 2019 Bild: dpa

Gianni Infantino, der Präsident des Fußball-Weltverbandes, durfte dabei sein, als Donald Trump ein Abkommen mit den Staatschefs von Israel, Bahrein und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnete. Eines aber hatte Infantino wohl keiner gesagt.

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          Danke, Fifa. Am Donnerstag kam die Pressemitteilung der Woche, aus Zürich, vom besten Internationalen Fußball-Verband der Welt. Fifa-Glanzleistung der Woche: Gianni Infantino, der beste Präsident des besten Internationalen Fußball-Verbands der Welt, durfte dabei sein, als der gegenwärtig beste, pardon, einzige amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika mit den Staatschefs von Israel, Bahrein und den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Abkommen unterzeichnete.

          Infantino ein Nebendarsteller in der Trump-Show. Herzlichen Glückwunsch. Der Schweizer hatte auch eine Idee im Gepäck: Für die Vorbereitung der Weltmeisterschaft 2026 könnte die Fifa ein Hauptquartier in den Vereinigten Staaten aufschlagen. Gute Idee? Hören wir an dieser Stelle den Amerika-Experten Max Kruse.

          Er hat dem „Berliner Kurier“ erzählt, dass er auch darüber nachgedacht habe, nach Amerika zu gehen. Da lebe sein Sohn, den er in den vergangenen Jahren, so klang es, doch ziemlich vernachlässigt habe. Das ist nicht sonderlich lobenswert, ernsthaft, aber ehrlich. Warum er sich aber doch für ein Engagement bei Union Berlin entschieden hat? Mit einem Wechsel nach Amerika „weißt du auch, dass sich die Karriere im höheren Bereich erledigt hat“. Hatte Infantino wohl keiner gesagt.

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