Gut gemeint, aber ...
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Lia Thomas wurde als erste Transgender-Frau überhaupt Meisterin der Collegesport-Eliteklasse in den Vereinigten Staaten. Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Der Internationale Schwimmverband will Sportlerinnen vor einem Nachteil gegenüber Transgender-Frauen schützen und gleichzeitig Inklusion betreiben. Aber eine für alle faire Regelung gibt es nicht.
Im März hat Lia Thomas im Rennen über 500 Yards Freistil die amerikanische College-Meisterschaft gewonnen. Die Studentin, bis 2019 als Schwimmer mit überschaubarem Erfolg Teil des Männerteams der University of Pennsylvania, ist die erste Transgender-Frau überhaupt, die Meisterin der Collegesport-Eliteklasse in den Vereinigten Staaten geworden ist. Ende Mai sprach Thomas in einem Fernsehinterview mit den Sendern ESPN und ABC von ihrem Ziel, 2024 an den Trials vor den Olympischen Sommerspielen in Paris teilnehmen zu können.
Nun steht fest: Dort werden weder Lia Thomas noch andere Transfrauen bei Schwimmwettkämpfen der Frauen antreten. Das verhindern die in Budapest verabschiedeten Regularien des Internationalen Schwimmverbandes FINA. Das ist der Zweck des Regelwerks.
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