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Todesurteil gegen Ringer : „Rettet Navid Afkari!“

Unterstützung für Navid Afkari: Die Ringer-Welt protestiert gegen das Todesurteil (Symbolbild). Bild: Wonge Bergmann

Dem iranischen Ringer Navid Afkari droht nach der Teilnahme an einer Demonstration in seiner Heimat die Todesstrafe. Kann das IOC die Hinrichtung verhindern?

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          „Kommen wir gleich zur Sache“, sagt J’den Cox in seinem Video auf Twitter: „Rettet Navid Afkari!“ Cox ist einer der bekanntesten amerikanischen Ringer, Freistil-Weltmeister. Einer unter vielen großen Namen, die sich für Navid Afkari einsetzen. Da sind die deutschen Weltmeister Frank Stäbler und Aline Rotter-Focken, die Amerikanerin Sally Roberts, die sich in seinem Namen an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und den Internationalen Ringer-Verband gewandt hat. Da ist die Sportlergewerkschaft World Players Association, der Verein Athleten Deutschland, zahlreiche Menschenrechtsorganisationen.

          Da ist Omid Nouripour, Bundestagsabgeordneter der Grünen aus Frankfurt, der auf Afkari Bezug nahm am Dienstag bei seiner Rede auf die seit Jahren inhaftierte, seit fast vier Wochen im Hungerstreik befindliche Teheraner Rechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, der vom Deutschen Richterbund der Menschenrechtspreis verliehen wurde. Da ist Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten. Sie alle fordern: Rettet Navid Afkari. Denn der junge Mann ist von den Richtern der Islamischen Republik Iran zum Tode verurteilt.

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