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Andrea Petkovic im Interview : „Die WTA imponiert mir“

„Es ist eine Phantasiewelt, in der Peng Shuai vor Gericht Gerechtigkeit erfährt“: Die chinesische Tennisspielerin 2017 beim Turnier in Peking. Bild: AFP

Der Fall Peng Shuai bewegt auch Andrea Petkovic. Im Interview spricht sie über ihren Wunsch nach Gerechtigkeit, Solidarität unter Tennisspielerinnen und die Furchtlosigkeit der jüngeren Generation.

          6 Min.

          Seit Peng Shuai, die Nummer eins der Weltrangliste im Doppel war, vor drei Wochen schrieb, der frühere chinesische Vizepremier Zhang Gaoli habe sie sexuell genötigt, der Post umgehend zensiert wurde und Peng Shuai verschwand, bewegt ihr Schicksal die Welt. Wie gut kennen Sie Peng Shuai?

          Christoph Becker
          Sportredakteur.

          Ich habe mein allererstes Match meiner Profikarriere außerhalb einer Qualifikation gegen sie gespielt. Das war beim WTA-Turnier in Berlin, in der ersten Runde. Sie ist ungefähr in meinem Alter, ein, zwei Jahre älter. Sie war damals auch neu auf der Tour, auch wenn sie viel früher viel besser war als ich. Danach haben wir noch zweimal gegeneinander gespielt. Ich würde nicht sagen, dass wir uns gut kennen. Das lag auch daran, dass sie anfangs kaum Englisch sprach. Das wurde dann mit der Zeit besser. Wir kennen uns als Kolleginnen.

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