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Rücktritt vom Amt : Keine Hängepartie um DOSB-Vizepräsident Mayer

Stephan Mayer bevorzugt eine „klare und konsequente Lösung“. Bild: AFP

Stephan Mayer ist nicht mehr Vizepräsident des DOSB. Er wurde zwar im Dezember ins Amt gewählt, hat es aber nie angetreten. Mayer nennt seinen Schritt nun eine „klare und konsequente Lösung“.

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          Stephan Mayer ist am Dienstag vom  Amt des Vizepräsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zurückgetreten, in das ihn die  Mitgliederversammlung im Dezember wählt. Er hat es nie angetreten. Der CSU-Abgeordnete Mayer, in der vergangenen Legislaturperiode als Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium unter anderem für die Spitzensportförderung des Bundes zuständig, bestätigte dies der F.A.Z.

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          „Nachdem die links-liberale Bundesregierung mit Beschluss vom 5. Januar 2022 mir eine Ka­renzzeit von zwölf Monaten für das Amt des DOSB-Vizepräsidenten auferlegt hat, will ich keine Hängepartie für den DOSB, sondern eine klare und konsequente Lösung“, teilte er mit. „Dies ändert nichts daran, dass ich einerseits die Entscheidung der Bundesregierung für unangemessen, überzogen und unverhältnismäßig halte und andererseits sehr gerne im DOSB an maßgeblicher Stelle die Rahmenbedingungen für die Millionen Sportlerinnen und Sportler und die im Sport haupt- und ehrenamtlich Tätigen engagiert mitgestaltet hätte.“

          Der DOSB hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass es an Mayer sei zu entscheiden, ob er zurücktrete oder sein Amt bis zum Ende der Karenzzeit ruhen lasse. Das Präsidium von Thomas Weikert ist durch das vorzeitige Ende der Amtszeit von dessen Vorgänger Alfons Hörmann lediglich bis De­zember 2022 gewählt; Ende von Mandat und Karenzzeit lägen für Mayer also innerhalb weniger Wo­chen. Mayer vertritt seit zwanzig Jahren, stets direkt gewählt, den Wahlkreis Altötting im Bundestag. Er ist sportpolitischer Sprecher der Fraktion von CDU und CSU

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