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Sportstätten in Deutschland : Forderung nach einem „Goldenen Plan“

  • Aktualisiert am

Sportstätten in Deutschland: Massiver Renovierungsbedarf. Bild: Lucas Wahl

Ein Großteil der bundesdeutschen Sportstätten entspreche nicht den Anforderungen an modernes Sporttreiben. Der DOSB fordert von der kommenden Bundesregierung deshalb ein langfristiges Konjunkturpaket.

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          Ein „Goldener Plan“ für die Zukunft: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) fordert gemeinsam mit den Städten und Gemeinden sowie der gemeinnützigen Vereinigung IAKS die kommende Bundesregierung zur Verbesserung der Sportanlagen auf. Dabei müsse durch ein langfristiges Konjunkturpaket „sowohl die Sanierung, die Modernisierung als auch der Neubau von Sportstätten“ abgedeckt werden, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme.

          Die Forderung beschlossen der DOSB, der Deutsche Städtetag (DST), der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie die internationale Organisation der Sport- und Freizeiteinrichtungen IAKS anlässlich des ersten Sportstättentages, einer Konferenz mit Vertretern der Verbände und Begleitung aus der Wissenschaft.

          „Die positiven Wirkungen des Sporttreibens können nur erzielt werden, wenn sich die Sportstätten in einem sanierten, modernen, nachhaltigen Zustand befinden und sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten“, hieß es in dem Statement: „Ein Großteil der bundesdeutschen Sportstätten entspricht nicht diesen Anforderungen.“

          Der sogenannte „Goldene Plan“ war in den 60er und 70er Jahren die Grundlage für den bundesweiten Bau von Sportstätten. Der Sportstättentag schloss daran an. „Es braucht erneut einen „Goldenen Plan Sportstätten“ des Bundes“, forderten die Veranstalter: „Klassische Sportstätten müssen ebenso gefördert werden wie eine allgemeine Bewegungsrauminfrastruktur für alle.“

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