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FIFA gegen IOC : Machtkampf im Weltsport

Im Jahr 2020 wird Gianni Infantino in das olympische Komitee gewählt. Bild: Picture-Alliance

Weil die FIFA ihre WM-Reform schon im Dezember umsetzen könnte, ist das IOC in Alarmstimmung. Man befürchtet die Entwertung von Olympia. Doch die FIFA zielt auf etwas anderes.

          3 Min.

          Eine Nachricht vom vergangenen Freitag hat die Strategen des Weltsports in Alarmstimmung versetzt: Der Internationale Fußballverband (FIFA) hat, so berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, die Absicht, noch in diesem Dezember eine Entscheidung über die Frage anzuberaumen, ob Fußball-Weltmeisterschaften in der Zukunft alle zwei Jahre abgehalten werden sollen. Am kommenden Mittwoch könnte der Vorstand der FIFA bereits entscheiden, ob die Delegierten der 211 Mitgliedsnationen im Rahmen eines Außerordentlichen Kongresses oder eines „globalen Gipfels“ zusammenkommen werden.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          Obwohl die Kontinentalverbände aus Europa (UEFA) und Südamerika (CONMEBOL), die traditionell die Endspiele von Fußball-Weltmeisterschaften bestreiten, strikt gegen entsprechende Pläne sind und sogar mit Boykott gedroht haben, ist FIFA-Präsident Gianni Infantino zuversichtlich, vor allem mit Hilfe von Nationalverbänden aus Afrika, Asien und der Karibik die nötige Mehrheit für seine Pläne zusammen zu bekommen.

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