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Fall Sachenbacher-Stehle : Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

  • Aktualisiert am

Hat ihre Karriere mittlerweile beendet: Evi Sachenbacher-Stehle Bild: dpa

Aus juristischer Sicht ist der Dopingfall um Evi Sachenbacher-Stehle abgeschlossen. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen vier Personen eingestellt, da es sich bei dem fragwürdigen Präparat um kein Arzneimittel handele.

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          Die Münchner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit der positiven Dopingprobe von Evi Sachenbacher-Stehle eingestellt. Das von der früheren Biathletin und Ski-Langläuferin eingenommene Präparat stelle kein Arzneimittel dar, da der enthaltene Wirkstoffgehalt zu gering sei, teilte die Staatsanwaltschaft München I am Montag mit.

          In der Probe von Sachenbacher-Stehle waren während der Olympischen Winterspiele in Sotschi vor knapp einem Jahr Spuren von Methylhexanamin entdeckt worden. Sie gab an, die Substanz unbewusst über ein Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen zu haben.

          Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem Dopingbefund zunächst gegen Unbekannt ermittelt und einen Ernährungsberater sowie drei Personen identifiziert, die als Unternehmer für die Zufuhr und den Vertrieb des Präparates verantwortlich gewesen seien. Sachenbacher-Stehle war in dem Verfahren nicht als Beschuldigte, sondern lediglich als Zeugin vernommen worden.

          Die Internationale Biathlon-Union (IBU) hatte Sachenbacher-Stehle für zwei Jahre gesperrt, der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte das Strafmaß Mitte November auf sechs Monate. Die 34 Jahre alte Wintersportlerin beendete wenige Wochen später ihre Karriere.

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