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Dr. S.: „Mir war immer wichtig, dass den Sportlern kein gesundheitlicher Schaden zugefügt wird.“

Mark S. und seine Athleten : Der Doping-Arzt und seine Liebe zum Sport

„Doping ist an der Tagesordnung, wenn man erfolgreich sein will“, erklärt Dr. S. im Münchner Doping-Prozess. Ihm war die Gesundheit der Sportler „sehr wichtig“? Wehe dem Sportler, der an einen Arzt gerät, dem das Geld wichtiger ist.
Mark S. mit seinen Anwälten Juri Goldstein (l) und Alexander Dann (r): „Mir war immer wichtig, dass den Sportlern kein gesundheitlicher Schaden zugefügt wird.“

Doping-Prozess : Mark S. legt umfassendes Geständnis ab

Der Erfurter Arzt Mark S. gesteht im Dopingprozess. Er streitet ab, dass es ihm um Geld ging. „Liebe zum Sport“ sei sein Antrieb gewesen. Die Gesundheit der Athleten habe er nicht riskiert.

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Stress in der Bundesliga : Problem verdrängen, bis es kracht

Falsche Trainer bei Schalke und Mainz, zu wenige Spieler bei den Bayern. Schon der zweite Spieltag der neuen Saison offenbart alte Probleme. Trotz Corona wäre im Sommer Zeit gewesen, sie zu lösen.

Die Eintracht passt sich an : Kostics Erben

Das Fehlen von Filip Kostic ist schmerzhaft. Doch auch ohne den Linksaußen kann die Eintracht erstklassigen Fußball liefern. Das allerdings geht nur mit der richtigen Umstellung.

18 Spiele ohne Sieg : Schalker Abgründe

Der Rauswurf von Schalke-Trainer Wagner offenbart ein erschreckendes Bild der Königsblauen. Der Klub befindet sich in einer schweren Krise – und ein Ende ist nicht in Sicht.

Mehr als Formel-1-Rekorde : Hamiltons großer Preis

Mit dem 91. Formel-1-Sieg könnte Lewis Hamilton in Sotschi Michael Schumacher einholen. Doch der Brite sagt, es gebe Wichtigeres. Hamilton reichen Rekorde auf der Rennstrecke nicht (mehr).

Kritik in England : Taten statt Worte gegen Rassismus

Die Fußballspieler der Queens Park Rangers knien nicht als Zeichen des Protests gegen Polizeigewalt. Ignorante Profis? Der verärgerte Klub wehrt sich und lässt heiße Luft aus dem Ballon des Anti-Rassismus-Kampfes.
Zu dünn aufgestellt: der Kader des FC Bayern München um Robert Lewandowski (links) und Thomas Müller

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