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Russlands Sport : Doping, Lüge, Verrat

Betrüger, Fälscher, Diebe: Russlands Sportminister Witali Mutko weiß, wovon er spricht Bild: Reuters

Jetzt geht es um alles: Details wie aus einem Thriller sollen Russlands Betrug bei Olympia in Sotschi beschreiben. Der Kreml schäumt, doch die Strategie des Sportministers droht zu scheitern.

          Der Kreml schäumt. Verleumdung durch einen Verräter! „Die Anschuldigungen sind haltlos, entbehren jeglicher Grundlage, decken sich nicht mit verlässlichen Informationen.“ Am Freitag muss Russlands Staatsführung eingreifen, Dmitrij Peskow, der Sprecher Wladimir Putins, reagierte. Es steht viel auf dem Spiel. Russlands glorreicher Erfolg bei den Olympische Winterspielen 2014 daheim in Sotschi soll Lug und Betrug gewesen sein. Die glorreiche Medaillenausbeute das Werk eines staatlichen Manipulationsapparats.

          Manipulation im ganz großen Stil, vom Inlandsgeheimdienst und dem Sportministerium minutiös vorbereitet, in den Nächten von Sotschi organisiert und überwacht, damit sich die Nation am Tage sonnen kann im Glanz des Goldes. Falls stimmt, was der ehemalige Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors, Gregorij Rodschenkow, der „New York Times“ erzählte, hat Russland dem Sport den größten Skandal seit Enttarnung des Zwangs-Dopings in der DDR beschert. Und zugleich das weltweite Anti-Doping-System ad absurdum geführt. Sportminister Witali Mutko trifft die Veröffentlichung ins Mark. Gerade hat er noch die neue Reinheit des russischen Sports gepriesen. Jetzt droht Russland die größte Strafe des Sports: der Ausschluss von den Olympischen Spielen.

          Erfolge wie am Fließband

          Mutko ist seit acht Jahren der Strippenzieher hinter den Kulissen und vor den vor den Kameras: scherzen und wüten, loben und tadeln. Und retten. 2008 machte Wladimir Putin, damals vorübergehend russischer Ministerpräsident, Mutko zum Sportminister. Ein Jahr später wurde Mutko in die Exekutive des Internationalen Fußball-Verbandes Fifa gewählt. 2010 sorgten erst das miserable Abschneiden der russischen Sportler bei den Olympischen Winterspielen von Vancouver im Allgemeinen und Mutkos binnen der 20 Tage in Kanada aufgelaufenen 97 Frühstücksabrechnungen im Besonderen für Fragen des russischen Rechnungshof, auch zum Hotel, das 1400 Dollar pro Nacht kostete.

          Unter den Mächtigen: Mutko (l.) bei der Eishockey-WM neben dem russischen Verbandspräsidenten Arkady Rotenberg (r.) und Weltverbands-Präsident Rene Fasel

          Mutko verwies auf die Zimmerpreise der Absteige des französischen Amtskollegen, der Rest seien Spekulationen. Der damalige Präsident Dmitrij Medwedjew versuchte, Mutko kaltzustellen. Mutko blieb im Amt. Seine Lage besserte sich dramatisch. Im Dezember 2010 bekam Russland die Fußball-WM 2018 zugesprochen. 2013 fand die Leichtathletik-WM in Moskau statt, keine Nation war erfolgreicher als die russische. Es folgte Sotschi 2014, die Olympischen Winterspiele. Nummer eins des Medaillenspiegels: die Gastgeber. Ein russischer Triumph. Und ein Wendepunkt.

          Zwei Insider informieren 2014 einen deutschen Fernsehsender und eine daraufhin einberufene unabhängige Untersuchungskommission über systematisches Doping in der russischen Leichtathletik. 2015 werden das Doping-Kontrolllabor in Moskau geschlossen, die nationale Anti-Doping-Agentur suspendiert, die Leichtathleten von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Und nun scheint ein Mann in New York die russische Sportoffensive endgültig zu stoppen: Gregorij Rodschenkow. Er bezeichnet sich als Architekten des Staats-Dopings.

          Er wolle nur sein jüngstes Buch verkaufen, einen Film protegieren mit seinen Verleumdungen, heißt es am Freitag aus Russland, von betroffenen Athleten, Trainern. Rodschenkow hat Namen genannt, Olympiasieger, er spricht von mehr als 100 manipulierten Proben, allein 15 Medaillengewinner seien gedopt gewesen. Beweise? Im Moment bietet er keine. Es gibt (bislang) nur seine Aussage, eine Vorlage für einen Krimi, detailliert, das perfekte Betrugssystem - aber nur ausgedacht?

          War der Geheimndienst im Spiel?

          Der Chemiker, neun Jahre an der Spitze des Anti-Doping-Labors, will einen Cocktail mit drei Anabolika gemixt haben. Das sei plausibel, sagt der Pharmakologe Professor Fritz Sörgel. Weil die Mixtur die Nachweisbarkeit eines jeden Stoffes um ein Drittel senkt. Aber die Russen, behauptet der Cocktail-Mischer, gingen auf Nummer Sicher. Die Proben sollen vor der Analyse in der Nacht im Labor durch ein Loch in der Wand in einen Nebenraum gereicht worden sein. Dort habe man den belastenden Urin gegen Monate zuvor abgezapften sauberen (eines jeden Delinquenten) getauscht. Und die Proben anschließend wieder zurückgereicht. Alles sauber!

          Der Informant: Grigori Rodschenkow

          Eine heikle Mission, etwas für Profis. Deshalb also war der Geheimdienst im Spiel? Die Anwesenheit von Agenten hatte schon die Unabhängige Untersuchungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur unter Vorsitz des Kanadiers Richard Pound festgestellt, bevor Rodschenkow nun daran erinnerte. Die Urinflaschen sind mit einem patentierten Verschlusssystem versehen. „Eigentlich“, sagt Lars Mortsiefer, Vorstand der Nationalen Anti-Doping-Agentur Deutschlands, „können sie nicht entsiegelt werden, ohne dass es auffällt. Aber das gilt für Sie und mich. Geheimdienste sind vermutlich zu anderen Dingen fähig.“

          Der starke Mann des russischen Sports will davon nichts wissen. Mutko will die Vergangenheit ruhen lassen. Sie aber wirkt bis in die Gegenwart: Doping, Korruption, Vertuschung von Staats wegen, schwarz auf weiß festgehalten im Untersuchungsbericht der Wada-Kommission vom 9. November 2015. 330 Seiten Vorwürfe, Zeugenaussagen, Beweise. Die Konsequenzen: Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada ist suspendiert, ebenso das Moskauer Anti-Doping-Labor. Die russischen Leichtathleten sind bis auf weiteres ausgeschlossen von internationalen Wettbewerben. Seither ist Mutko vor allem mit Retten beschäftigt.

          Die Botschaft ist Entwarnung

          „Ich kann nicht sagen, dass ich in diesen acht Jahren große Erfolge gehabt habe“, sagte Mutko in einem Interview, das er dieser Zeitung, der „SZ“ und dem WDR am 28. April gab. „Wir sind mit vielen Schlussfolgerungen der Wada einverstanden. Wir befolgen in vielen Fällen ihre Empfehlungen und haben dementsprechende Beschlüsse gefasst. Russland hat nie behauptet, dass es kein Problem mit Doping hat. Wir haben nie gesagt, in der Leichtathletik gebe es kein Dopingproblem. Wir haben eingesehen, dass es Probleme im Labor und bei der Rusada gibt. Diese beiden Organisationen machen gerade Pause. Jetzt hat Russland gesagt: Bauen wir alles neu auf. Auf einer ehrlichen Grundlage. Gemeinsam mit der Wada und der IAAF (dem Internationalen Leichtathletik-Verband, d. Red.). Heute ist Russland noch offener geworden (...). Russland ist heute unter Kontrolle.“

          Das ist die Botschaft: Entwarnung. Alles wird wieder gut. Lasst uns wieder mitspielen. Wir achten die Regeln. Straft keine sauberen Athleten. So sollen die Erinnerung an Korruption, an die Kontrolle des Systems durch den russischen Staat und seine Organe, in der Entscheidung über die Startberechtigung bei Olympia kondensieren.

          Doch nun legt Rodschenkow nach. Nun geht es um alle russischen Sportler. Selbst wenn es Rodschenkows Gegnern gelänge, seine jüngsten Vorwürfe als nicht beweisbar darzustellen. Liegen im Zentrallager des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne die sogenannten B-Proben? Die Hälfte der Kontrollen wird für Nachprüfungen ins Archiv geschickt. Oder haben die Manipulateure bei ihrem perfiden Plan an alles gedacht? Dann gäbe es nichts als die Aussage eines Insiders und negative Kontrollen. Aber es existieren genügend Beweise und Indizien für die Annahme, dass Rodschenkow nicht irgendetwas aus der Luft gegriffen hat, das ihn im Moment der öffentlichen Aussage zum Staatsfeind macht. Wer geht so ein Risiko ein für ein paar Dollar?

          Seit in einer ARD-Reportage im Dezember 2014 Julija und Witali Stepanow - sie gedopte Läuferin, er desillusionierter Veteran der russischen Anti-Doping-Agentur - das russische Doping-System in der Leichtathletik offengelegt haben, ist die Tektonik der Sportverbände und ihres Umgangs mit Doping ins Wanken geraten, in Russland und weit darüber hinaus. Aufgrund der Enthüllungen beauftragte die Wada ihre Kommission, die Vorwürfe der Stepanows wurden bestätigt. Doch der Bericht legte weit mehr offen: das mafiöse Geflecht beim Internationalen Leichtathletik-Verband IAAF, die Querverbindungen ihres Paten Lamine Diack zum Internationalen Olympischen Komitee (IOC), der Einfluss auf die Wada selbst.

          Erdrückende Beweise

          Der Bericht, ergänzt durch einen zweiten Teil vom Januar dieses Jahres, belastet den russischen Sport und seine Politiker - und belegt zugleich, dass die Regeln von vielen internationalen Funktionären nie ernst genommen wurden. Die russischen Trainer, Funktionäre und Politiker, auch Mutko, vor allem Mutko, probierten es zunächst auf die alte Art und Weise: Sie leugneten, sprachen wie am Freitag von einer anti-russischen Kampagne, versuchten, die Stepanows in Misskredit zu bringen. Mutko sprach von einer „Beleidigung“, davon, dass er hoffe, dass Rücksicht genommen werde auf „unsere Befindlichkeiten“.

          Die Beweise aber sind zu erdrückend, der Bericht zu eindeutig. Prompt änderte sich der Ton - top-down. Drei Tage nach Veröffentlichung im November 2015 sagte Wladimir Putin in Sotschi, wie wichtig es sei, „so offen wie irgendmöglich“ mit den internationalen Organisationen zu kooperieren. Doch die alten Reflexe funktionieren, glänzend, diese Woche zeigt das. Auf die ersten Hinweise, in Sotschi hätten die Russen munter betrogen, reagierte Mutko empört: „Die Spiele von Sotschi sind längst vorbei. Russland hat die Proben nicht genommen, alles war unter strenger Kontrolle. Der Bericht ist die Fortsetzung der Informationsangriffe auf den russischen Sport. Demnächst treten russische Sportler in Rio an.“

          Unbenanntes Dokument

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          Dabei belegt schon der Wada-Bericht, Seite 195 folgende, wer das Sagen hatte in russischen Anti-Doping-Labors. Anonyme Mitarbeiter packen aus: „In Sotschi liefen Jungs rum, die vorgaben, Ingenieure zu sein, aber vom, sagen wir, neuen KGB, vom (Inlandsgeheimdienst, d. Red.) FSB waren.“ Die Agenten, schlussfolgert die Kommission, haben in Sotschi und Moskau eine „Atmosphäre der Einschüchterung“ verbreitet. Die Mitarbeiter des Moskauer Labors seien sich sicher gewesen, vom FSB abgehört zu werden. Zudem seien sie angewiesen worden, nicht mit den Wada-Ermittlern zu sprechen. Rodschenkow selbst musste sich wöchentlich mit einem namentlich genannten FSB-Agenten treffen. Und direkte Anweisungen zur Manipulation von Proben, so die Labormitarbeiter, gab es auch „direkt aus dem Minsport“, Mutkos Ministerium. Ende April wies er im Interview gegenüber dieser Zeitung, SZ und WDR den Einfluss auf die Rusada und ihr Probenmanagement zurück: „Das sind Märchen. Wir haben Einfluss genommen im Rahmen unserer Möglichkeiten und tun es weiterhin. Wie wir das machen? Wir geben 200 Millionen Rubel im Jahr für Anti-Doping-Politik aus.“

          Es ist, als hätte Russland zwei Sportminister, die beide Witali Mutko heißen. Den einsichtigen, besserungswilligen, der mit ausländischen Journalisten spricht. Und den zornigen, insinuierenden, der dem eigenen Volk klarzumachen versucht, dass die eigenen Sportler Opfer dunkler Intrigen werden. Die Disparität hat Methode, das Land einen Doppeladler im Wappen, aber nur einen Sportminister. Witali Leontjewitsch Mutko, vor zwanzig Jahren gemeinsam mit Putin in der Sankt Petersburger Stadtverwaltung aufgestiegen, dann Präsident des Petersburger Fußballklubs Zenit geworden. Gasprom stieg ein, Zenit stieg auf, Mutko auch: Ligachef, Verbandspräsident, schließlich Minister mit bemerkenswertem Instinkt fürs politische Überleben. Wladimir Putin weiß, was er an ihm hat. Zum 57. Geburtstag vergangenen Dezember bekam der Minister vom russischen Präsidenten ein englisches Wörterbuch. Auch in seiner jüngsten Call-In-Fernsehsendung machte Putin Witze über das fehlende Fremdsprachentalent Mutkos. Als die zahlreichen Fälle des Meldonium-Gebrauchs russischer Sportler bekannt wurden - das lettische Mittel für Herzkranke ist seit dem 1. Januar 2016 verboten -, sagte Mutko Mitte März: „Das Land hat eine Führung, die diese Entscheidungen trifft. Wenn ich sehe, dass diese Sache mich betrifft, werde ich meinen Posten verlassen.“ Putin hielt an ihm fest.

          Einflussreich auch im Fußball: Mutko mit Fifa-Präsident Infantino

          Ob das noch lange möglich ist, hängt von den Entscheidungsträgern des internationalen Sports ab. „Diese Vorwürfe sind sehr detailliert und sehr verstörend, und wir bitten die Welt-Anti-Doping-Agentur, sofort zu ermitteln“, sagt der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, Mark Adams. Die Nationale Anti-Doping-Agentur in Bonn macht das kurzfristige Schicksal Russlands nicht vom Wahrheitsgehalt der jüngsten Vorwürfe abhängig: „Es ist ja schön, wenn man in Zukunft sauber arbeiten will. Aber wir wissen doch, was in der Vergangenheit passiert ist und dass es auch in den letzten Monaten keine angemessene Kontrollen gegeben hat. Daran kann Russland nichts mehr ändern“, sagte Nada-Vorstand Mortsiefer: „Deshalb ist unsere Haltung klar für dieses Mal. Russland sollte nicht an den Spielen in Rio teilnehmen dürfen.“

          Mutko fühlte sich und sein Land schon vor der Anklage von Rodschenkow ungerecht behandelt. Er fragt, wo die Berichte über „zig Länder“ bleiben, die gar kein Anti-Doping-System haben: „Die Länder kritisiert keiner, und Sie fahren da auch nicht hin.“ Auf den „menschlichen Faktor“ der Korruption, die „kleinen Betrüger“ unter Sportlern und Trainern, die „Fälscher und Diebe“ habe er keinen Einfluss gehabt. Mutko, der Minister, klingt fast wie der Oppositionelle Aleksej Nawalnyj. Der hatte nach den Wahlfälschungen 2011 von der Regierungspartei „Einiges Russland“ als „Partei der Gauner und Diebe“ gesprochen. Mutko spricht von Nationaltrainern. Der Unterschied: Mutko hat Macht. Mutko muss retten. In der Organisation der Rusada habe er aufgeräumt, bis ins vierte Glied jeden gefeuert. Und überhaupt, in all den Jahren habe er vom IOC und der Wada doch nur eines gehört, sagt er an diesem letzten Donnerstag im April, nur eines, auch für Olympia in Sotschi: „Ich habe immer nur Dankesschreiben erhalten: „Danke, Ihr System hat gut funktioniert!“ Das sagt Rodschenkow auch.

          Geheimdienst als Flaschenöffner oder üble Nachrede

          Rodschenkows Aussagen: Dutzende russische Sportler seien bei den Winterspielen in Sotschi 2014 gedopt gewesen, unter ihnen wenigstens 15 Medaillengewinner. (Russland gewann 13 Gold-, elf Silber- und neun Bronzemedaillen.) Der frühere Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors will den Sportlern einen Steroid-Cocktail (Metenolon, Trenbolon, Oxandrolon) gemixt haben. Die zu dopenden Sportler seien in einer Übersicht vom Sportministerium benannt worden. Die Doping-Proben seien in Sotschi während der Spiele ausgetauscht worden; der mutmaßlich Doping-Spuren aufweisende Urin wurde gegen in Babynahrungsgläsern und Wasserflaschen angelieferten sauberen Urin getauscht. Die Methode zum Tausch der Flüssigkeiten im versiegelten Glas sei von einem Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes FSB im Herbst 2013 entwickelt worden. Das Sportministerium habe jeden Abend bekanntgegeben, welche Proben zu tauschen seien, nachdem das Ministerium von den betroffenen Sportlern über die Probennummer informiert worden sei. Der Austausch der Flüssigkeiten sei in einem Nebenraum des Labors zumeist nach Mitternacht erfolgt; dazu sei in die Laborwand ein Loch geschnitten worden. Rodschenkow bietet dem IOC an, in Lausanne manipulierte Proben zu identifizieren und sie unter Aufsicht untersuchen zu lassen.

          Die Reaktionen:

          Alexander Subkow, von Rodschenkow beschuldigter Olympiasieger im Zweier- und Viererbob: „grundlose üble Nachrede“. Alexander Legkow, Langlauf-Olympiasieger über 50 Kilometer: „Ich weiß nicht, warum man einer solchen Person glauben, trauen oder sonst irgendetwas tun sollte“. Richard Pound, Gründungspräsident der Welt-Anti-Doping-Agentur, Vorsitzender der Wada-Untersuchungskommission der Wada zur Korruption in der Leichtathletik: „Rodschenkow weiß, wo die Leichen sind. Der Bericht ist der schlimmste, den wir bislang hatten, wenn wir annehmen, dass er die Wahrheit sagt. Und er weiß, was los war.“ Olivier Niggli, kommender Geschäftsführer der Wada: „Der Vorwurf ist, dass dies vom Geheimdienst Russlands getan wurde. Ich vermute, dass der Geheimdienst eines jeden Landes zu so etwas in der Lage wäre. Wenn Sie mich also fragen, ob die Russen eine Flasche öffnen können, ist die Antwort: vermutlich ja.“ (F.A.Z.)

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