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Reaktion auf Einreiseverbot : Amerikanische Ringer dürfen nicht nach Iran

  • -Aktualisiert am

„Rumble on the Rails“ war einmal: Im Trump-Zeitalter kämpfen Iraner und Amerikaner nicht mehr miteinander. Bild: AFP

Es ist nicht lange her, da verbündeten sich Ringer aus Amerika, Iran und Russland zu einer „Achse der Guten“. Solche Zeichen des Miteinanders gehen im Trump-Zeitalter schnell vergessen.

          Das Außenministerium von Iran hat das amerikanische Ringer-Nationalteam offiziell vom Freistil-Weltcup ausgeschlossen, der am 16. und 17. Februar in der iranischen Stadt Kermanschah stattfindet. Das Teilnahmeverbot ist die Reaktion auf das von den Vereinigten Staaten verhängte Einreiseverbot gegen Bürger aus sieben muslimischen Ländern, darunter Iran. Bahram Qassemi, Sprecher des iranischen Außenministeriums, sagte am Freitag: „Durch die Politik der neuen amerikanischen Regierung ist das Außenministerium unausweichlich in einer Situation, die es dazu zwingt, sich gegen die Einreise des amerikanischen Ringer-Teams zu stellen.“

          Schon zuvor hatte das iranische Außenministerium die Verordnung des amerikanischen Präsidenten als „beleidigend“ bezeichnet und angekündigt, in ähnlicher Weise zu reagieren. Das Ministerium beauftragte daraufhin ein Komitee, die Teilnahme von Athleten an dem Ringer-Turnier zu prüfen. Iran gilt wie die Vereinigten Staaten als Ringer-Hochburg. Sportler beider Länder hatten zuletzt den Kontakt zueinander gesucht.

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