https://www.faz.net/-gtl-a1e15
Bildbeschreibung einblenden

Washington Redskins : Das Ende der rassistischen Vereinsnamen naht

Würdigung oder Herabwürdigung der Ureinwohner? Viele Teams schmückten sich mit indianischen Symbolen. Bild: Imago

Lange verteidigten viele amerikanische Sportteams ihre rassistische Namensgebung. Doch die Umbenennung der Washington Redskins könnte eine Wende einleiten. Und Alternativen gibt es zuhauf.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Wer sich einen Überblick über das Panorama des amerikanischen Mannschaftssports verschaffen will, entwickelt rasch das Gefühl, in einem Zoo gelandet zu sein. Teams tragen Namen von Raubtieren – seien es Bären, Löwen, Tiger, Panther oder Jaguare. Oder sie wurden nach Vögeln benannt wie Habichte, Falken oder Adler. Vertreten sind außerdem Arten aus dem Lebensraum Ozean – zum Beispiel Delphine und Pinguine. Und sogar Insekten hat man verewigt. Das prominenteste Beispiel: die Charlotte Hornets in der Basketball-Liga NBA.

          Wissen war nie wertvoller

          Lesen Sie jetzt F+ 30 Tage kostenlos und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel auf FAZ.NET.

          JETZT F+ LESEN

          Diese Palette an Bezeichnungen, so hat es der amerikanische Präsident vor kurzem erklärt, sei kein Zufall. „They name teams out of strength not out of weakness“, schrieb Donald Trump vor ein paar Tagen in einem sprachlich ziemlich verkorksten Tweet, mit dem er anzudeuten versuchte, dass hinter der Auswahl solcher Klubbezeichnungen der Wunsch stecke, Stärke zu projizieren. Mit anderen Worten: Sportklubs dienen als Identifikationsobjekte für eine Überdosis Testosteron.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, im Januar in Berlin

          Verfassungsschützer Haldenwang : „Corona ist nur der   Aufhänger“

          Die Corona-Proteste stellen den Verfassungsschutz vor Herausforderungen. Präsident Thomas Haldenwang spricht im Interview über eine neue Szene von Staatsfeinden, sein Problem mit dem Messengerdienst Telegram und Maulhelden im Netz.
          Russische Soldaten nehmen an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii in Rostow am Don teil.

          Krise mit Russland : Nach der Ukraine ist Europa dran

          Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.