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Probleme in Corona-Zeiten : Das Wesentliche erkennen

  • -Aktualisiert am

Im Blick der Justiz: Die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Das Verfahren gegen Franz Beckenbauer wurde jedoch abgetrennt. Bild: dpa

Die Coronakrise verändert unsere Wahrnehmung von wichtigen Themen – auch im Sport. Prozesse zum Beispiel, die viele zurecht echauffiert hätten. Und jetzt? Geschenkt.

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          Worüber regen wir uns eigentlich zurzeit auf im Sport? Das ist die große Frage. Wem gilt die Attacke diesmal? Den Funktionären im Fußball und im Internationalen Olympischen Komitee, die ewig brauchten oder noch brauchen, um zu begreifen, dass sie in dieser Phase der Weltgeschichte nicht im Mittelpunkt des Geschehens stehen?

          Die endlich anerkennen müssen, dass die wichtigsten Wettläufe jetzt von der ganzen Weltbevölkerung mit einem bösartigen Virus ausgetragen werden und von den internationalen Pharma-Forschern im Kampf um ein Mittel, um diesen Wahnsinn zu stoppen?

          Geschenkt. Zu anderen Zeiten hätten wir uns vielleicht echauffiert über die Tatsache, dass der Schweizer Sommermärchen-Prozess gegen Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt nun wegen der Pandemie wohl ausgehen wird wie das Hornberger Schießen. Nun nehmen wir es achselzuckend hin.

          Es wäre ohnehin nicht viel dabei herausgekommen, schon gar keine Antwort auf die Frage, wozu einst 6,7 Millionen Euro von Konto zu Konto flossen, was ohnehin nicht mehr so brennend interessant ist wie noch vor kurzem.

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